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Meine Stadt Hannover: 21 Deutsch-afrikanische Städtepartnerschaften treffen sich zum Austausch
Hannover Meine Stadt Hannover: 21 Deutsch-afrikanische Städtepartnerschaften treffen sich zum Austausch
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19:31 10.09.2019
Reger Austausch: Anton Voronin, Projekt-Koordinator Afrika (links), im Gespräch mit anderen Konferenz-Teilnehmern. Quelle: Frank Wilde
Hannover

Erst im vergangenen Jahr feierten die Landeshauptstadt Hannover und die Stadt Blantyre (Malawi) das 50-jährige Bestehen ihrer Städtepartnerschaft – ein Anlass die Internationale Konferenz zum Austausch kommunaler Entwicklungsarbeit in die Landeshauptstadt zu holen. Rund 150 Vertreter aus 30 deutschen und 21 afrikanischen Kommunen – darunter unter anderem Leipzig, Bonn, Bremen sowie Äthiopien, Burkina Faso, Namibia, Mali, Mosambik, und Uganda – folgten der Einladung.

Bürgermeister Thomas Hermann sagte beim Empfang im Neuen Rathaus: „Die kommunale Partnerschaftskonferenz mit Afrika ist eine hervorragende Gelegenheit, die Stadt Hannover und ihr aktives Engagement in der Welt einem internationalen Publikum zu präsentieren.“ Die Partnerschaft zwischen Hannover und Blantyre in Malawi sei eine der ältesten deutsch-afrikanischen Städtepartnerschaften in der Bundesrepublik.

Vorträge und Workshops für den gemeinsamen Austausch

Organisiert wird die vom 9. bis zum 11. September stattfindende Konferenz mit Workshops, Vorträgen und Podiusmsdiskussionen im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung von der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SEKW) von Engagement Global in Kooperation mit der Stadt Hannover. „Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Städte zusammenkommen und sich austauschen können“, sagt Projektleiterin Alexandra Menge. Konkret gehe es es um Themen, wie Klimaschutz, Bildung und Beschäftigungsförderung, aber auch Abfallwirtschaft und Kultur. „Für uns spielt speziell der Bereich Kultur eine wichtige Rolle, denn über den kulturellen Austausch können weitere Kontakte geknüpft werden“, erklärt Marie Bullet, Leiterin des Büros für Internationale Angelegenheiten. Am Ende der Veranstaltung bleiben die Teilnehmer aus Blantyre noch in Hannover, „um bestehende Projekte im Bereich Umweltbildung, Kultur, Abfallwirtschaft und Schule voranzubringen“, so Hermann.

Lesen Sie auch: 50 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Hannover und Blantyre

Von Cecelia Spohn

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