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Meine Stadt Aids-Hilfe erhält finanzielle Unterstützung
Hannover Meine Stadt Aids-Hilfe erhält finanzielle Unterstützung
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19:13 25.09.2018
Echte Hilfe: Der Spendenscheck halten Martin Kind (links), Bernd Weste (Mitte) und Johann-Friedrich Dempwolff. Mit auf dem Bild sind auch Mitarbeiter der Aids-Hilfe. Quelle: Foto: Dröse
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Hannover

Etwa 3000 Deutsche infizieren sich jährlich mit dem Humanen Immundefizienz-Virus, kurz HIV. Gegen den Virus und gegen Aids, das das Endstadium von HIV bezeichnet, kämpft seit vielen Jahren die Hannöversche Aids-Hilfe. Starke Hilfe gab es jetzt von Hannover 96 und Johnson Controls. Sie spendeten 3360 Euro.

Das Geld fließt direkt in die Finanzierung von STI-Checks. „Das niedrigschwellige Angebot richtet sich insbesondere an Menschen mit einem erhöhten Risikoverhalten“, erklärt Alina Schliebaum von der Aids-Hilfe. Ziel ist eine rechtzeitige Diagnose von Geschlechtskrankheiten und – wenn nötig – eine schnelle Vermittlung an Institutionen, die Therapien anbieten. Geboten würde „eine professionelle Beratung – es gibt sie auf Deutsch, Englisch und Arabisch – durch geschulte Mitarbeiter und eine Aufklärung über Übertragungswege sowie präventive Maßnahmen.“ Angeboten werden die STI-Checks (sexuell übertragbare Infektionen) bei der Aids-Hilfe, Lange Laube 14.

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Ohne die Spender wäre das Angebot nicht möglich, betonte Bernd Weste, Vorsitzender der Aids-Hilfe, bei der Spendenübergabe. „Das ist ein wichtiges Projekt“, befand Johann-Friedrich Dempwolff von Johnson Controls. Der Konzern fördert gemeinsam mit Hannover 96 über das Netzwerk „96plus“ die Aids-Hilfe.

Auch 96-Boss Martin Kind zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des Hilfe-Vereins: „Respekt an die Mitarbeiter, die sich seit 30 Jahren engagieren und sich das Vertrauen vieler Betroffener erarbeitet haben.“

Von Simon Polreich