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Meine Stadt Hannover 96: Generationswechsel mit Hindernissen
Hannover Meine Stadt Hannover 96: Generationswechsel mit Hindernissen
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18:38 18.10.2019
Wer folgt bei 96 auf Martin Kind? Sportredakteur Carsten Bergmann analysiert die Situation in seinem Kommentar. Quelle: Petrow
Hannover

Wie stellt sich Hannover 96 für die Zeit nach Martin Kind auf? Eine zentrale Frage, auf die der Profichef bislang eine nachhaltige Antwort schuldig blieb. Nun scheint die Zukunft Gestalt zu bekommen mit den beiden Unternehmer-Söhnen Alexander Kind und Raoul Roßmann. Beide haben es ohne Zweifel verstanden, ihre großen Familienunternehmen erfolgreich weiter zu entwickeln, neue Geschäftsfelder zu erschließen und Antworten auf die Herausforderungen der umkämpften Märkte zu geben. Eigentlich sind die beiden Männer, nachweislich emanzipiert von ihren Vätern, prädestiniert für das fußballerische Erbe von Kind senior.

So einfach wird der Wechsel nicht funktionieren

Und doch wird der gewünschte und überfällige Generationswechsel so einfach nicht funktionieren. Denn: Der 96-Patriarch will wieder Fakten am Klub vorbei schaffen. Der Frieden mit dem Breitensportverein basiert auf dem Hannover-Vertrag. Im Klartext: Die Kapitalseite – also Kind – darf zwar Wunschkandidaten bestimmen, der Verein aber muss zustimmen. Der 75-Jährige lässt schon durchblicken: Ein „Nein“ gegen seine beiden Wunschpersonalien will er nur schwerlich akzeptieren. Ein einfaches Durchwinken kann sich der neue Vereinsvorstand aber nicht leisten. Es droht gleich in der ersten Personalentscheidung eine Eskalation. Und das unabhängig von den unternehmerischen Qualitäten der Kinder.

Von Carsten Bergmann

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