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Meine Stadt Hannover: 13 500 feiern Fest der Kulturen
Hannover Meine Stadt Hannover: 13 500 feiern Fest der Kulturen
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17:43 19.08.2018
Fest der Kulturen: Besucher klatschen – und genießen die Sonne zwischen Hauptbühne und Rathaus. Quelle: Wilde
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Hannover

Tolles Wetter, tolle Stimmung, dazu exotische Klänge und Geschmackserlebnisse: Zum achten Mal fand Sonnabend und Sonntag das Fest der Kulturen auf dem Trammplatz statt. Sonnabend startete parallel der 15. Tag der offenen Tür im Neuen Rathaus. 13 500 Besucher feierten mit.

Exotisch. Erfrischend-fruchtig. Moaz Drkhbani serviert den Zuckerrohrsaft mit Limette eiskalt. Die süßen Stangen werden als handliche Meterware aus Ägypten eingeflogen, sagt der 23-jährige Verkäufer und erklärt: „Dort ist das leckere Getränk an jeder Straßenecke zu haben.“

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Wenige Meter entfernt auf der Bühne präsentieren sich bunt gekleidete Tänzerinnen vom Indischen Verein Hannover. An 55 Ständen internationaler Vereine und Verbände gibt’s Infos und kulinarische Köstlichkeiten.

Es duftet unter anderem nach exotischen Speisen, die es auch in der Landeshauptstadt nicht an jeder Ecke gibt: Darunter Sambusa (Teigtaschen mit Rinderhack und Gemüse aus Ruanda) Süßkartoffelchips sowie Spezialitäten aus Haiti, Nigeria und Armenien.

Am „Craft Bier Garten“ steht OB Stefan Schostok ganz leger in Jeans und Karo-Hemd und plaudert mit Besuchern. An der Theke gibt es spezielle Gerstensäfte aus vielen Ländern – mit teils ausgefallenen Namen. Wie wäre es mit einem Glas „Bird of Prey“? Dieser Begriff stammt ursprünglich aus dem Star-Trek-Universum, steht dort für Klingonische Raumschiffe in Raubvogelform. Auf dem Trammplatz indes für ein IPA (India Pale Ale) mit satten 5,8 Prozent.

OB Schostok freute sich am Sonntagabend: „Eine fröhliche und entspannte Stimmung im und am Neuen Rathaus, großes Interesse der Bürger für das vielseitige Programm, umrahmt von sommerlichen Temperaturen – kurzum es war ein voller Erfolg!“

Ralf Sonnenberg, städtischer Eventmanager, resümierte: „Ein schönes, stimmungsvolles Fest in Verbindung mit einem sehr gelungenen Tag der offenen Tür.“ Großen Andrang habe es gegeben an der Hauptbühne mit Sahara-Blues aus dem Niger, Reggae aus Holland und ruandischen Tänzen, genauso wie am Tanzpodium, auf dem Höhepunkte wie Adesa mit Artistik, Tanz und Clownerie aus Ghana präsentiert worden seien.

Von Andreas Körlin

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