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Meine Stadt Strom & Gas: automatisch in den besten Tarif
Hannover Meine Stadt Strom & Gas: automatisch in den besten Tarif
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12:27 15.01.2019
ENERGIEVERBRAUCH: Wer regelmäßig seienn Strom- oder Gasanbieter wechselt, kann viel Geld sparen. Es gibt auch Dienstleister, die den Wechseljob auf Dauer kostenlos übernehmen. Quelle: dpa
Hannover

Noch immer verharren laut Bundesnetzagentur rund 31 Prozent aller Privathaushalte in Sachen Strom bei ihrem örtlichen Versorger – dabei könnten sie durch einen Wechsel teils mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Da muss man nicht einmal den eigenen Stadtwerken untreu werden – auch die bieten längst günstigere Konditionen als den „Grundversorgertarif“.

Richtig sparen lässt sich in der Regel mit einem Wechsel zu einem der vielen bundesweit vertretenen Anbieter, die pro Ort zusammen meist mehr als hundert Tarife bieten. Da helfen Überblicksportale im Internet wie Check24 oder Verivox oder eines der anderen – das gilt übrigens auch für Gas! Allerdings muss man aufpassen: Viele der Angebote locken mit Preisen, die nur im ersten Jahr gelten (Neukundenrabatt, Sofortbonus usw.) – wer nicht aufpasst und rechtzeitig kündigt und einen anderen Anbieter wählt (oder gar einen Zweijahresvertrag abgeschlossen hat), zahlt im zweiten Jahr kräftig drauf.

Wer sparen will, muss also wachsam sein und Jahr für Jahr wechseln. Das geht oft schief oder wegen des wiederholten Aufwands wird ein Wechsel oft ganz unterlassen – dabei gibt es längst auch dafür eine einfache Lösung: automatische Wechselhelfer für Gas und Stromanbieter. Die NP hat sich darüber mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen (VZ) unterhalten und stellt einen „Tarifaufpasser“ vor, der aus einer Untersuchung der VZ-Marktwächter positiv hervorsticht: Switchup.

Das sagt die Verbraucherzentrale

Tiana Preuschoff, Referentin Energierecht bei der Verbraucherzentrale (VZ) in Hannover, sagt, dass man hier „Wechsel grundsätzlich befürworte“, doch nicht „generell zu Wechselhelfern rate“ - denn „da kann immer einiges schief gehen und es kann ein schwarzes Schaf darunter sein“. So gebe es Anbieter, die für ihren Service Geld verlangten und einen Mindestlaufzeit forderten und „Ersparnisse, die vorgerechnet wurden, waren nicht die, die Verbraucher dann tatsächlich hatten – da wurde schöngerechnet.“ Etwa, indem künftige Strompreiserhöhungen nach dem bevorstehenden Vertragszeitraum einbezogen wurden. Preuschoff sieht „die Gefahr, dass der Kunde glaubt: Ich muss mich jetzt um gar nichts mehr kümmern“ - aber wenn Post vom Strom- oder Gasversorger kommt, worin etwa Preisänderungen angekündigt werden, muss er handeln und dem Wechselhelfer das mitteilen. Oder wenn solche Informationen nur Online im persönlichen Bereich des Kundenportals des Versorgers auftauchen.

Von den durch die VZ-Marktwächter untersuchten zehn Wechselhelfer „hatten wir bei Switchup am wenigsten zu beanstanden“, sagt Preuschoff. Außerdem habe der Anbieter sich sehr für die Anregungen der Marktwächter interessiert und inzwischen einige umgesetzt. So sei der Begriff „Rundum-Kümmer-Service“ (Tarifaufpasser) nun konkretisiert und jetzt klar zu erkennen, was Switchup übernehmen kann und was nicht – also was gegebenenfalls noch der Kunde tun muss. Auch seien die Kriterien für die Tarifauswahl (also die Empfehlungen, zu welchem Versorger man wechseln sollte) jetzt transparenter.

Stromverbrauch im Haushalt Quelle: Hauptstock

Egal, ob mit oder ohne Wechselservice: Jeder Verbraucher kann laut der VZ durch einen Wechsel des Energieanbieters jährlich Geld sparen, wenn er einige einfache Tipps beachtet (Vertragslaufzeiten, Kündigungsfristen, Boni, keine Vorkasse). Ausführliche Infos dazu gibt es auf der VZ-Internetseite unter www.marktwaechter-energie.de/wechsel-des-strom-oder-gasanbieters/wie-finde-ich-ein-passendes-angebot

Der Wechselhelfer

So funktioniert Switchup: Nach Eingabe von ein paar Rahmenbedingungen auf der Internetseite (ort, Verbrauchsbedarf, man hat die Möglichkeit, Vorlieben zur Stromart und zu Bewertungen eines Anbieters anzugeben und zu sagen, wie wichtig oder unwichtig die einem sind) erhält man mehrere Vorschläge.

Hat man einen Anbieter und den gewünschten Tarif gewählt, kann man den Wechselprozess starten – das erledigt dann Switchup. Und das Wichtigste: Der Wechselhelfer verspricht, rechtzeitig vor Vertragsende einen neuen Anbieter vorzuschlagen, auch bei Sonderkündigungsrechts-Situationen wie einer Preiserhöhung. Der Wechsel passiert dann automatisch, wenn der Kunde nicht widerspricht – also durch Nichtstun. Zudem verspricht Sprecherin Laura Martini: „Unseriöse Anbieter, die bei klassischen Vergleichsportalen oft die obersten Plätze belegen, sortieren wir konsequent aus.“ Auch Kundenbewertungen der Anbieter fließen in die Entscheidung mit ein. Und hat man einmal Ärger mit dem gewählten Anbieter oder bei einem Wechsel, wird Hilfe zugesichert: Jeder Switchup-Kunde genieße Wechselschutz und erhalte Rechtschutz für Streitfälle von der Arag-Versicherung. Außerdem kümmere sich Switchup auch um Mitteilungen des gewählten Anbieters, werte sie aus und reagiere entsprechend.

Und woran verdient Switchup? „Wir erhalten von dem neuen Strom- oder Gasanbieter eine kleine Provision“, erklärt Martini. Andere Wechselhilfe-Anbieter zwacken etwas von der Ersparnis der Kunden ab. Und wer sich jetzt mit Wechsel- und Spargedanken befasst, kann Switchup beauftragen, egal, wie lange der eigene derzeitige Vertrag noch läuft* – und sich so die Preise und Konditionen (etwa Preisgarantie, Höhe des Bonus) von heute sichern, erklärt Martini.

Gründer von Switchup (2015, Sitz: Berlin) ist Arik Meyer – er hatte auch schon den Hörbuchdienst Audible ins Leben gerufen, welcher 2009 von Amazon gekauft wurde.

*Ursprünglich hatte Switchup von nicht mehr als sechs Monaten Restlaufzeit des aktuellen Liefervertrages gesprochen, hat das später korrigiert, so dass es nun auch hier geändert wurde.

Von Ralph Hübner

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