Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Hannover: Gefährlicher psychisch Kranker erneut aus Klinik geflohen
Hannover Meine Stadt

Gefährlicher psychisch Kranker erneut aus Klinik geflohen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:13 22.07.2021
Der Gesuchte Julian A. ist aus einer psychiatrischen Klinik geflohen.
Der Gesuchte Julian A. ist aus einer psychiatrischen Klinik geflohen. Quelle: Polizei Hannover
Anzeige
Hannover

Ein psychische kranker und offenbar gewaltbereiter Mann ist aus der psychiatrischen Klinik Langenhagen entkommen. Die Polizei sucht mithilfe eines Fotos nach dem 25 Jahre alten Mann, der am vergangenen Mittwoch, 21. Juli, aus der Klinik geflohen ist. Die Polizei kann aktuell eine Eigen- und Fremdgefährdung nicht ausschließen.

Eingewiesen wurde Julian A. erst am 5. Juli – und floh bereits damals am Folgetag. Die öffentliche Fahndung war erfolgreich und der 25-Jährige konnte wieder in das Klinikum gebracht werden.

Doch ihn dort dauerhaft zu halten, gelang nicht. Am Mittwochabend zeigte die Klinik der Polizei nun das erneute Verschwinden des Mannes an. „Bisherige Ermittlungen führten bislang nicht zum Antreffen des Gesuchten“, sagt Polizeisprecher Michael Bertram.

Auffällig: Der Rucksack in Form eines Schafs

Nun gibt die Polizei neben einem Fahndungsfoto folgende Personenbeschreibung heraus: Julian A. ist zwischen 1,76 Meter und 1,80 Meter groß und von schmächtiger Statur. Er hat langes, dunkles Haar, trägt sogenannte Dreadlocks und hat einen Vollbartansatz. Zum Zeitpunkt des Verschwindens trug er eine zerrissene Jeans sowie eine dunkle Lederjacke. Es ist davon auszugehen, dass er einen Rucksack in Form eines Schafs mit sich führt.

Die Polizei warnt davor, Julian A. anzusprechen oder Kontakt zu ihm aufzunehmen. „Da es nicht ausgeschlossen werden kann, dass von dem 25-Jährigen eine Fremdgefährdung ausgeht, bitten wir, sich direkt an die Polizei zu wenden.“ Zeugen, die Hinweise zum Verbleib von Julian A. geben können, sollten sich beim Polizeikommissariat Hannover-Stöcken unter 0511 109-3815 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Von Simon Polreich