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Meine Stadt Flamingo-Nachwuchs im Zoo Hannover
Hannover Meine Stadt Flamingo-Nachwuchs im Zoo Hannover
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14:03 30.08.2018
Im Zoo: Es gibt Nachwuchs bei den Flamingos.
Im Zoo: Es gibt Nachwuchs bei den Flamingos. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Noch sind sie klein, flauschig und grau. Die zwölf Flamingo-Babys im Zoo Hannover sind da. 31 Tage haben die Flamingos gebrütet und so viel Nachwuchs wie noch nie bekommen. Der heiße und trockene Sommer war für die rosa Tiere perfekt, um viele Küken zu bekommen. Die flauschigen Orgelpfeifen sind von Anfang Juli bis Mitte August geschlüpft, laufen nun durch ihr Gehege am Ufer des Sambesi. Einige der Küken sind aber schwer zu sehen, denn besonders die Kleinsten verstecken vor Angriffen aus der Luft noch im Bambus. Tipp des Zoos: Mit dem Boot über den Sambesi fahren, denn dann können Besucher auch die versteckten Küken sehen.

So flauschig sind die zwölf kleinen Flamingos, die im Zoo Hannover geschlüpft sind.

Die Federn der Küken bleiben die ersten drei bis vier Jahre erst einmal hell bis grau. Das markante Rosa bekommen sie erst danach, wenn die Farbstoffe ihrer Nahrung aus Kleinstkrebsen und Algen sich in ihrem Gefieder absetzt. Im Zoo wird der Farbstoff Karotinoid in das Spezialfutter für die Vögel gemischt. Bei den Küken ist der Schnabel noch nicht vollständig entwickelt, erst nach 48 Tagen können die kleinen Vögel selbstständig essen – vorher werden sie noch ihren Eltern gefüttert.

Im Zoo leben Chile-, Kuba- und Rosa-Flamingos. In menschlicher Obhut können sie bis zu 70 Jahre alt werden und bis zu 1,45 Meter hoch.

Von Karina Hörmann