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Meine Stadt Verzögerung bei Neubau für OB „absolut akzeptabel“
Hannover Meine Stadt Verzögerung bei Neubau für OB „absolut akzeptabel“
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00:19 17.12.2018
ROHBAU FERTIG: Blick auf den Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 an der Lange-Feld-Straße in Hannover-Kirchrode. Quelle: Foto: Franson
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Hannover

Der Neubau der Feuerwache 3 wird ein halbes Jahr später fertig, als zunächst geplant – doch aus Sicht der Stadt Hannover ist das kein Problem.

Oberbürgermeister Stefan Schostok sagte während des Richtfestes am Freitag auf der Baustelle an der Lange-Feld-Straße in Kirchrode, das sei „absolut akzeptabel“, denn es hätten noch unerwartete Altlasten und Fundamente früher dort stehender Villen entsorgt werden müssen. Angesichts des Baustarts im Oktober 2017 und dem Start der Rodung im April ginge der Bau „trotzdem sehr schnell“ voran.

In den Neubau zieht im nächsten Herbst dann die bisher in der Jordanstraße (Südstadt) angesiedelte Feuerwache. Der Bau dort stammt aus dem Jahr 1938, manche, so der OB, würden sagen, das sei ein Museum. Auf jeden Fall genüge er den heutigen Anforderungen nicht mehr und sei es mit der dort ansässigen Ausbildungsstätte für Atemschutzeinsatz und ABC-Gefahrenabwehr längst an der Kapazitätsgrenze angelangt. Den Neubau stellt die Firma Papenburg her, er soll 25 Millionen Euro kosten. Die Stadt erwirbt das Gebäude dann über mehrere Jahre hin in einer Art Ratenkauf. Während beim Bauprojekt Wasserstadt Limmer (altes Conti-Gelände) die Stadt mit Papenburg im Klinsch ist, sagte Schostok mit Betonung, dass „diese Zusammenarbeit wirklich sehr gut“ sei, das Unternehmen „erstklassige Arbeit“ abliefere.

Die Feuerwache 3 wird auch die Aufgaben der Werksfeuerwehr der Messe übernehmen, von April an, noch von der Jordanstraße aus. Sie soll im Einsatzfall binnen fünf Minuten auf dem fünf bis sieben Kilometer entfernten Messegelände sein können.

Von Ralph Hübner