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Meine Stadt Hannover: Musikzentrum organisiert Städte-Treffen
Hannover Meine Stadt Hannover: Musikzentrum organisiert Städte-Treffen
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17:29 17.01.2019
NETZWERKTREFFEN: OB Stefan Schostok eröffnete die erste Konferenz der Fête-Städte in der Veranstaltungshalle des Musikzentrums. Quelle: Foto: Wilde
Hannover

Die Fête de la Musique zum Sommeranfang am 21. Juni ist ein weltweites Ereignis. Für Koordinierung und Zertifizierung in Deutschland ist seit Kurzem das Musikzentrum Hannover zuständig. Donnerstag veranstaltete es die erste nationale Konferenz der Fête-Städte.

Vertreter aus 20 Kommunen, in denen jährlich die Fête de la Musique gefeiert wird, waren in die Veranstaltungshalle in der Emil-Meyer-Straße gekommen. Begrüßt wurden sie von OB Stefan Schostok, der sich selbst immer stark für das Event engagiert hat. „Im Vergleich mit anderen Städten sind wir da in einer Komfortzone“, so Veranstalterin Sabine Bussmann. „Bei uns steht die Stadt komplett dahinter.“

Bei dieser ersten gemeinsamen Konferenz ging es um das Kennenlernen und den Austausch. „Allen gemeinsam ist der Wille, sich besser zu vernetzen und den globalen Gedanken im Sinne der Völkerverständigung stärker zu betonen“, sagte Bussmann. Die Fête de la Musique ist eben mehr als eine bloße Fete. Musik ist eine Sprache, die alle sprechen.

Bei der Einbindung der Wirtschaft gehe aber in allen Städten, auch in Hannover noch mehr. „Wir wollen Kultur als wichtigen Standortfaktor fest verankern.“ Große Teile der Wirtschaft seien bei der Beteiligung aber noch zurückhaltend. „Die Fête de la Musique ist aber eine nicht kommerzielle Veranstaltung und soll es auch bleiben“, so Bussmann. Und dafür braucht man Sponsorengelder.

Mit mehr Mitteln ließe sich auch etwa ein Bandaustausch zwischen den teilnehmenden Städten organisieren. „Hannover hat da sehr viel mehr Potenzial als etwa Quedlinburg.“ Doch um eine hannoversche Band, die kostenlos auftritt, dorthin zu schicken, müssten zumindest die Reisekosten finanziert werden.

Von Andreas Krasselt

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