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Meine Stadt Facelifting für einen Bunker
Hannover Meine Stadt Facelifting für einen Bunker
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07:51 25.10.2012
Von Christian Bohnenkamp
SCHICK: So soll es einmal innen im Bunkeraussehen. Heute sind die Räume nochdunkel und trist.
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Hannover

Der Ingenieur Jens Knuth hat sich bei der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das Vorkaufsrecht für den Betonkoloss gesichert. Bis Jahresende sollen die Verträge unterzeichnet werden, für das Frühjahr ist der Start des Umbaus geplant.

Damit der Bunker tatsächlich bewohnbar gemacht werden kann, müssen mit einer Diamantsäge große Öffnungen für Fenster in die bis zu 1,50 Meter dicken Wände des Gebäudes geschnitten werden, die anschließend mühsam herausgestemmt werden. So will Knuth „viel Licht reinbringen“ - allerdings ohne dem Bunker ein komplett anderes Gesicht zu geben. „Die Geschichte soll auf jeden Fall erkennbar bleiben“, sagt Knuth, der zum Beispiel an der Nordseite des Bauwerks keine größeren Veränderungen vornehmen will. Die Südseite des Bunkers hingegen soll großzügige Balkone und eine Terrasse bekommen.

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Um die 620000 Euro sollen die bis zu 190 Quadratmeter großen Eigentumswohnungen kosten. Derzeit steht der Bunker leer. Er wurde zuletzt von einem Musiker genutzt.

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