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Meine Stadt Elterngeld-Krise: Hannover macht Büro dicht
Hannover Meine Stadt Elterngeld-Krise: Hannover macht Büro dicht
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17:38 02.12.2019
ENGPASS: Die Stadt Hannover versucht, den Bearbeitungsstau beim Elterngeld durch eingeschränkte Beratungszeiten zu mindern. Quelle: dpa
Hannover

Die Stadt Hannover schließt an drei Mal fünf Tagen ihre Elterngeldstelle für Publikumsverkehr, um so dem Problem des Bearbeitungsstaus etwas entgegenzusetzen. Grund ist, dass es seit Monaten sehr lange dauert, bis Anträge – egal, ob neue oder zur Änderung eingereichte – wegen „Personalmangel“ (hoher Krankenstand) monatelang nicht entschieden werden. Und dadurch Eltern das ihnen zustehende Geld nicht erhalten, was viele in finanzielle Schwierigkeiten bringt und zu Unmutsäußerungen geführt hat (NP berichtete).

Die Politik hat die Verwaltung inzwischen aufgefordert, zumindest mit Abschlagszahlungen für etwas Ausgleich zu sorgen. Laut Stadtverwaltung dürfte in diesem Jahr etwa 8500 Neuanträge und etwa 4000 Änderungsanträge gestellt werden.

Nur eingeschränkte Beratung

Um Zeit für die Aufarbeitung des Rückstands zu haben, soll es vom 9. bis 13. Dezember, vom 13. bis 17. Januar und vom 16. bis 20. März nur eine eingeschränkte Beratung für dringende Fälle geben. Dafür stünden in diesen Wochen jeweils am Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr und am Donnerstag zwischen 12 und 15 Uhr Mitarbeiter telefonisch zur Verfügung. Anträge zum Elterngeld können bei der Information des Fachbereiches Jugend und Familie in der Spinnereistraße 3 (gegenüber dem Heizkraftwerk in Linden) abgegeben oder in den dortigen Briefkasten geworfen werden.

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