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Meine Stadt Firma Tier startet Verleih in Hannover – und die NP hat es getestet
Hannover Meine Stadt Firma Tier startet Verleih in Hannover – und die NP hat es getestet
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17:56 31.07.2019
Ab geht die Fahrt: NP-Reporterin Cecelia Spohn testet einen neuen Tier-Scooter. Quelle: Dröse
Hannover

Die ersten E-Scooter rollen durch Hannover. Pünktlich zu Beginn des Maschseefestes hat der Berliner Anbieter Tier seit Mittwochmorgen die ersten E-Roller in Hannover aufgestellt. Die NP hat die Scooter getestet.

Tier ist der erste Sharing-Anbieter in Hannover. Zu Beginn wurden 250 Roller in der Stadt verteilt, in den kommenden Tagen soll die Zahl weiter aufgestockt werden. Um eines der Geräte zu aktivieren, muss zunächst die entsprechende Tier-App heruntergeladen und sich mit Namen und E-Mail-Adresse registriert werden. Als Zahlungsmethoden stehen Kreditkarte oder PayPal zur Auswahl. Danach noch flott bestätigen, dass das Mindestalter von 18 Jahre erreicht ist, die Geschäftsbedingungen akzeptieren und schon kann es losgehen.

Einfache Bedienung über die App

Genutzt werden können die Roller derzeit nur in einem relativ kleinen Radius rund um die Stadtmitte. Im Norden ist die Grenze an den Stadtteilen Vahrenwald und Herrenhausen gezogen, im Studentenviertel Nordstadt kann man es nutzen. Im Osten ist im Zooviertel Schluss. Gen Süden erstreckt sich das Gebiet bis Döhren, im Westen bis Limmer, in Linden rollen die Scooter auch. Auf der Karte in der App wird durch einen Kreis markiert, wo der nächste Roller steht, wie viele Meter er entfernt ist und wie hoch die Akkuleistung noch ist. Hat man sich für einen Roller entschieden, muss der QR-Code gescannt werden. Ab diesem Moment kostet der Verleih Geld – und zwar einen Euro Aktivierungsgebühr pro Fahrt, plus 15 Cent pro gefahrene Minute.

Einfaches System: Zum Starten des Rollers muss der QR-Code auf dem Scooter gescannt werden. Quelle: Dröse

Durch wenige Tritte nimmt der Roller Fahrt auf, Gas gegeben wird anschließend über einen Hebel am rechten Daumen. Und das ziemlich schnell, an der Anzeige ist die Geschwindigkeit (maximal 20 Kilometer pro Stunde) und auch der Akkustand ablesbar. Anfänger sollten den Hebel zunächst vorsichtig drücken. Durch das Ziehen der linken und rechten Handbremse wird der grüne Roller wieder langsamer.

Doch so gut die Bedienung über die App auch ist, fallen die Roller durch ein ganz schön schweres Gewicht auf. Zwar dürfen die Roller mit eingeklapptem Lenker auch in die Stadtbahn genommen werden, doch dann müssen sie auch getragen werden. Dazu kommt der überaus hohe Lenker – nichts für kleine Leute.

Gute Übersicht: In der App ist sofort zu erkennen, wo ein Roller steht und welches die Verbotszonen sind. Quelle: Spohn

Ist die Fahrt beendet, wird der Roller an nahezu jeder beliebigen Stelle des Gebietes abgestellt und die Fahrt in der App beendet. Ausgenommen sind lediglich die rot markierten Zonen. Geladen werden die Geräte über Nacht, in dem Fahrer die leeren Scooter einsammeln und am nächsten Morgen wieder verteilen.

Ist zufrieden: Andreas Burgdorf (49) hat den Roller vor der Oper getestet. Quelle: Dröse

Bei einem Gang durch die Stadt fällt sofort auf, dass viele Leute die neuen Roller bereits testen. So auch Andreas Burgdorf, der privat schön des Öfteren mit einem E-Roller unterwegs war. „Die Scooter von Tier habe ich heute zufällig gesehen und wollte es gleich ausprobieren.“ Der 49-Jährige zeigt sich nach einer kurzen Testfahrt zufrieden. „Die Roller sind ganz gut, aber auch sehr klobig.“ Mit dem Preis kann er sich allerdings nicht anfreunden, für neun Minuten soll er 2,35 Euro bezahlen. „Das muss schon noch ein wenig günstiger werden.“

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Von Cecelia Spohn

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