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Meine Stadt Drama in Springe: Mann (61) tötet Lebensgefährtin (58)
Hannover Meine Stadt Drama in Springe: Mann (61) tötet Lebensgefährtin (58)
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16:47 26.08.2019
Die Ermittlungen der Polizei zu den Hintergründen der Tat dauern noch an. Quelle: Christian Elsner
Bennigsen

Der Notruf bei der Polizei kam um 12 Uhr mittags: Er habe seine Lebensgefährtin getötet, sagte der 61-Jährige am Donnerstag den Beamten. Als die alarmierten Kollegen am Tatort in Bennigsen (Springe) ankamen, bestätigte sich die Angabe.

Die Polizisten trafen sie in der Wohnung nicht nur auf den Mann, der Verletzungen hatte. In der Wohnung fanden sie auch eine Leiche: Seine Lebensgefährtin (58). Ein gleichzeitig alarmierter Notarzt stellte den Tod der Frau fest.

Der Tatortwagen der Kripo steht vor dem Wohnkomplex. Quelle: Elsner

Gewalt als Todesursache

Die Todesursache sei Gewalteinwirkung, erklärte Polizeisprecher André Puiu, der aus Hannover an den Tatort nach Bennigsen gefahren war. „Wir gehen von einer Beziehungstat aus.“ Ob pure körperliche Gewalteinwirkung oder ein Gegenstand zum Tod der 58-Jährigen geführt hat, verrät die Polizei nicht. Die Beamten gehen aber von einem Tötungsdelikt aus.

Mutmaßlicher Täter in Klinik

Der Mann wurde vorläufig festgenommen und ins Krankenhaus gebracht. Nachdem Ärzte dort seine leichten Verletzungen versorgt hatten, wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. Die Wohnung, offenbar ein Ausbau über der Garage, wurde kriminaltechnisch untersucht, die Ermittlungen laufen noch.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover wird der 61-Jährige noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser wird entscheiden, ob Gründe dafür vorliegen, den Mann in Untersuchungshaft zu nehmen.

Tragödie in der Idylle

Das Haus ist recht verwinkelt, verfügt über mehrere Anbauten, sieht gepflegt aus. Wie auch der idyllische Vorgarten mit Blumen und einer Gartenbank. Ein Institut, das Workshops gegen Burnout anbietet, ist im Haus untergebracht. Welche Tragödie sich an dem Donnerstag abgespielt hat, ist auf dem ersten Blick jedenfalls nicht zu erkennen.

Von Petra Rückerl

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