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Diese Themen haben die NP-Leser 2021 am meisten diskutiert

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10:36 30.12.2021
Auf Facebook gab es auch 2021 viele Diskussionen zu Beiträgen der NP (Symbolbild).
Auf Facebook gab es auch 2021 viele Diskussionen zu Beiträgen der NP (Symbolbild). Quelle: Reuters/Dado Ruvic /Montage: RND/mrx
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Hannover

Im Jahr 2021 gab es viele bewegende Themen in Hannover und der Region. Und auch wenn sich im zweiten Jahr der Pandemie viele Debatten um Virusvarianten, Schutzmaßnahmen und Beschränkungen drehten, lösten auch andere unserer Beiträge breite Diskussionen in den sozialen Medien aus.

Als Jahresrückblick auf die wichtigsten Themen in der Region, haben wir fünf der meist diskutierten Artikel auf Facebook zusammengestellt.

Wölfe in der Region Hannover

Der deutsche Jagdverband geht davon aus, dass es künftig auch in Städten zu Begegnungen mit Wölfen kommen wird – sie rücken immer näher heran. Zuletzt will eine Frau sogar im Hermann-Löns-Park in Hannover-Kirchrode ein Tier gesehen habe. Die Suche lief ergebnislos.

Hannover hat Deutschlands zweitbester Bahnhof

Hannovers Hauptbahnhof gehört zu den passagierfreundlichsten Bahnhöfen Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer Studie der Buchungsplattform „Omio“. Nur ein Bahnhof schnitt dabei besser ab.

Werden am Steintor aus Bordellen Studentenwohnungen?

Studenten-Buden statt Bordell: Im Steintorviertel in Hannover haben die Umbauarbeiten für einen Häuser-Komplex begonnen, in dem 40 Appartements für Studierende entstehen. Idee und Konzept des Drei-Millionen-Projekts stammen vom Präsidenten des aufgelösten Hells-Angels-Charters Hannover, Frank Hanebuth (57).

Currywurst-Aus: Schröders Kritik an VW-Veggieplänen

In Hannover und in Wolfsburg bieten die Betriebskantinen von Volkswagen nun ein fleischfreies Angebot an – damit wird auch die berühmte VW-Currywurst gestrichen. Das Thema sorgte für Aufsehen, unter anderem meldete sich Altkanzler Gerhard Schröder zu Wort. 

Lockdown-Debatte: Sollten Friseure öffnen dürfen?

Seit dem 1. Dezember gilt in der Region Hannover die 2-G-plus-Regel. Geimpfte und Genesene brauchen für einen Besuch im Restaurant oder beim Friseur zusätzlich einen negativen Corona-Test. Doch diesen Test zu machen, ist in kleineren Orten gar nicht so leicht.

Auch auf Instagram sind die NP-Leserinnen und -Leser aktiv unter unseren Postings. Beispielhaft wurden diese beiden Themen besonders heiß diskutiert.

Poolverbot in Kleingärten ab 2022

Als erster Club: Dax Bierbörse führt 2G-Regel ein

Sollte es eine Klarnamenpflicht auf Facebook geben?

Darf Facebook alle Nutzerinnen und Nutzer verpflichten, ihr Profil unter dem echten Namen zu führen? Diese Frage erreichte Anfang Dezember den Bundesgerichtshof (BGH). Die obersten Zivilrichter in Karlsruhe verhandeln die Fälle zweier Nutzer, die ihr Konto unter Pseudonym führen wollen.

In den Nutzungsbedingungen des Netzwerks heißt es unter dem Punkt „Wer Facebook nutzen kann“: „Wenn Personen hinter ihren Meinungen und Handlungen stehen, ist unsere Gemeinschaft sicherer und kann stärker zur Rechenschaft gezogen werden. Aus diesem Grund musst du Folgendes tun: Denselben Namen verwenden, den du auch im täglichen Leben verwendest.“ Es folgen weitere Plattform-Regeln.

Die beiden Kläger, ein Mann und eine Frau, hatten Fantasienamen benutzt. Facebook hatte sie zunächst vergeblich aufgefordert, ihren Namen zu ändern, und die Konten 2018 schließlich gesperrt.

Das Netzwerk setzt auf die Klarnamenpflicht, um die Hemmschwelle für Beleidigungen, Mobbing und Hassrede zu erhöhen. Die Nutzerinnen und Nutzer könnten so stärker in die Verantwortung genommen werden.

Wie moderieren wir auf Facebook und Instagram?

Hinweis in eigener Sache: Wir bemühen uns nach Leibeskräften, durch eine gezielte Moderation für hohe Standards in unseren Facebook-Kommentaren zu sorgen. Dabei löschen wir Beleidigungen, Hetze, Fake News und unsachliche Beiträge. Wenn einzelne Nutzerinnen und Nutzer absolut resistent gegen ein gewisses Niveau in der Debatte sind und offenbar zu gerne ihre Kinderstube vergessen, dann blockieren wir sie.

Dabei ist aber zu beachten, dass Facebook keinen „Filter“ für Kommentare anbietet: Alles, was Nutzerinnen und Nutzer schreiben, ist direkt online – ohne, dass es von uns geprüft werden kann. Wir arbeiten uns dann laufend durch die neuen Kommentare, können aber immer erst im Nachgang löschen, verbergen oder sperren.

Wenn Sie auf unserer Facebook-Seite etwas sehen, von dem Sie glauben, dass es gelöscht werden sollte, schreiben Sie uns auch gerne mit einer Privatnachricht an. Dann werden wir den entsprechenden Beitrag noch einmal gesondert sichten (gerne mit genauen Angaben, wie der Kommentar zu finden ist). Wir bitten um Verständnis, wenn manchmal nicht sofort eine Antwort kommt: Wir lesen uns täglich durch Tausende Kommentare, damit der Austausch in der Community so sachlich und konstruktiv wie möglich stattfinden kann.

Von RND/mrx/kha