Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Meine Stadt Keine Langeweile in den Zeugnisferien
Hannover Meine Stadt Keine Langeweile in den Zeugnisferien
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:03 28.01.2019
Baustelle im Museum: Bei Zinnober werden die Kinder zu Bauarbeitern.
Baustelle im Museum: Bei Zinnober werden die Kinder zu Bauarbeitern. Quelle: zinnober
Anzeige
Hannover

NP-Redakteurin Maike Jacobs hat sich umgehört, was die Familien in der Zeit Schönes unternehmen können.

Für Bauarbeiter

Das Kindermuseum Zinnober ist derzeit eine große Baustelle! Es ist aber nicht wegen Umbau geschlossen, im Gegenteil: die jungen Besucher selbst schlüpfen in die Rolle von Architekten, Stadtplanern und Baumeistern. Sie können entscheiden: Was soll wohin gebaut werden? Wie sollen die Gebäude aussehen? Wofür werden sie errichtet? Wie werden die Häuser gebaut? Architekturprofis und Baufirmen müssen viel bedenken, ihre Arbeit erfordert jede Menge Wissen, aber auch Kreativität.

Die Kinder können in dem Mitmachmuseum selbst Städte planen und Häuser errichten – im Kleinformat. „Platz da!? – Kinder machen Stadt“ lautet der Titel des Mitbau-Spektakels. Es gibt ein Konstruktions-Labor, Mal- und Bastelmaterial zum Ausprobieren und sogar eine Großbaustelle mitgibt ein Planungsbüro, eine Konstrukt einem Kran, der Baukissen stapeln kann.

Das Kindermuseum Zinnober, Badenstedter Straße 48, hat montags bis freitags von neun bis 17 Uhr sowie jeden Sonntag zwischen elf und 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt für das Museum beträgt für Kinder vier und für Erwachsene fünf Euro. Kinder mit Hannover Aktiv Pass haben freien Eintritt, Erwachsene zahlen vergünstigt die Hälfte. Gruppen erhalten ebenfalls Ermäßigungen.

Für Playmobil-Fans

Seit Robert Packeiser als kleiner Junge eine „Putzfrau“ als Playmobilfigur bekam, hat ihn die Faszination nicht mehr losgelassen. Heute verfügt er über eine der umfangreichsten Playmobil-Sammlungen Deutschlands. Derzeit hat er einen Teil davon im Historischen Museum aufgebaut. Hier kann man große Dioramen zu den Themen „Mittelalter“, „Barock“, „Stadt des 19. Jahrhunderts“, „Moderne Stadt“ sowie „Märchen und Mythen“ bewundern. Dazu hat das Museum originale Objekte und Bilder aus eigener Sammlung gestellt. So können die Besucher vergleichen, wie nah Playmobil an die historischen Wirklicheit reicht. Und natürlich gibt es für die Kinder die Möglickeit, mit Playmobil zu spielen.

Die Playmobil-Ausstellung im Historischen Museum (Pferdestraße 6) ist Donnerstag bis Sonntag von elf bis 18 Uhr geöffnet. Kinder ab fünf Jahren zahlen einen Euro Eintritt, ab zwölf Jahren vier, Erwachsene fünf Euro. Die Playmobil-Schau läuft noch bis zum 28. April.

Für Meeresbiologen

Wenn man sich nicht vom Wetter abhängig machen will, ist ein Besuch im Sealife ideal. Mehr als 2500 Tiere aus 160 Arten leben in den Aqua- und Terrarien.

In Herrenhausen werden Unterwasserwelten vom karibischen Meer bis in den tropischen Regenwald und Amazonas gezeigt. Den Mittelpunkt bildet das 300 000 Liter fassende Ozeanbecken. Beim Durchschreiten des Glastunnels glaubt man, auf dem Grund des Meeres zu wandern. Viele der Tiere, die im Sealife zu sehen sind, stehen auf der roten Liste der gefährdeten Tierarten. Damit die Kinder optimal durch die Wasserwelten wandern können, gibt es ein Abenteuer-Paket mit Karten, Buch, Messlatte und Vergrößerungsglas für 5,50 Euro.

Tickets gibt es an der Kasse ab 17,50 Euro, Wer online bucht, spart bis zu 30 Prozent, denn dann kosten die Tickets ab 9,50 Euro. In den Ferien ist das Sealife (Herrenhäuser Straße 4A) täglich von zehn bis 18.30 Uhr geöffnet. Letzter Einlass: eine Stunde vorher.

Für Wasserratten

Mit den Kindern ausgelassen schwimmen gehen kann man in den zahlreichen Hallenbädern der Stadt und Region. Extra für die Zeugnisferien erweitert das Stöckener Bad (Hogrefestraße 45) seine Öffnungszeiten. Am Donnerstag, 31. Januar, und Freitag, 1. Februar, ist die Schwimmhalle von 6.30 bis 14 Uhr geöffnet. Kassenschluss ist um 13, Badschluss um 13.40 Uhr. Am Sonntag, 3. Februar, findet außerdem von zehn bis 14 Uhr die große Poolparty mit Musik statt. Animateure sorgen für Bewegung und Unterhaltung im Wasser und am Becken. Der Aquajoggingkurs um elf Uhr fällt dafür ausnahmsweise aus.

Im Hallenfreibad Burgdorf (Am Nassen Berg 24) ist Sonnabend, 2. Februar, von zwölf bis 16 Uhr Kinderspieltag. Motto diesmal: „Eure Kreativität ist auf dem Gladiator gefragt“. Matten, Ringe und ein großes Spielgerät wie zum Beispiel Krake Holly, der Eisberg oder das Trampolin bringen jede Menge Spaß und Abwechslung.

Für Kletterfans

Beim Bouldern – einer besonderen Form des Kletterns – muss man keine Seilsicherung erlernen und man braucht auch keine besondere Ausstattung. Die Kletterwände sind in Absprunghöhe und mit Weichbodenmatten unterlegt, um Sprünge abzufedern. In den kleinen Ferien hat das Escaldrome-Team ein paar Vormittage für Kinder von acht bis 13 Jahren reserviert: Unter Aufsicht und Anleitung können sie sich an den Kletterwänden ausprobieren. Kletterspiele und -aufgaben sorgen für Abwechslung und Spannung. Die Termine sind Einzeltermine und nicht als Reihe gedacht.

Das Escaladrome-Klettern im „Bloc:werk Hannover“ (Am Mittelfelde 39) dauert rund eineinhalb Stunden und kostet zehn Euro. Eine Anmeldung ist unbedingt nötig. Fürs Klettern bequeme Kleidung, saubere Turnschuhe und Getränke mitbringen. Die Kinder sollten eine Viertelstunde vor Beginn da sein. Anmeldungen und Infos: https://escaladrome.de/

Für Computerkids

Kinder, die in den Ferien stundenlang daddeln? Das wollen Eltern sicher nicht unterstützen. Ein guter Kompromiss, der auch den Kindern gefallen wird, sind die Cody-Feriencamps. Hier dürfen die Kids an die Computer – aber um zu lernen, was man mit dem PC Sinnvolles anstellen kann, ohne nur zu konsumieren. „Basis Coding: Games“ heißt ein Workshop über die Zeugnisferien für Kinder zwischen acht und elf Jahren. In ihm entwickeln sie ihr eigenes Computerspiel. „App Development“ und „Coding: Java für Minecraft“ sind zwei weitere Kurse, die für Jugendiche (zwölf bis 15 Jahre) ausgelegt sind. Bei „App Development“ lernen Schüler, ihre eigene App zu entwickeln, der „Minecraft-Kurs“ dient dem Programmieren des Spieles.

Alle drei Cody-Camps (Robert-Koch-Platz 10) laufen von Donnerstag, 31. Januar, bis Sonntag, 3. Februar, von neun bis 16 Uhr, beziehungsweise zehn bis 16 Uhr. Der Kurs kostet 199 Euro plus 20 Euro für Verpflegung. Anmeldungen: 0511/ 28 87 91 90.

Für Winterfans

Noch einmal Schlittschuhlaufen im Winterzoo – das ist nur noch dieses verlängerte Wochenende möglich. Denn am 3. Februar schließt der Wintermarkt mit seiner Open-Air-Eisbahn. Schlittschuhe können selbst mitgebracht oder vor Ort ausgeliehen werden. Für kleine Anfänger auf den Kufen gibt es Pinguin-Stützgleiter. Wer lieber rodeln mag: Die kostenlose Rodelbahn ist geöffnet, die Großen sausen auf der rasanten Rodelbahn hinunter, die Kleinen auf Po-Rutschern über eine Rampe. Wer keinen Rutscher hat, kann ihn im Winterzoo auch kaufen. Auch die vielen Ess- und Getränkestände haben auf Hannovers längsten Wintermarkt noch geöffnet.

Der Winterzoo hat in den Zeugnisferien am Donnerstag und Freitag von elf bis 20 Uhr geöffnet. Schlittschuhlaufen kostet sechs Euro (Tagespauschale). Tageskarten gibt es ab 8,50 Euro, ab 16 Uhr ist der Zoo geschlossen und der Eintritt zum Winterwunderland frei.

Für Fußballer

Fußballspielen in den Ferien – was Schöneres kann es für viele Kinder nicht geben.

Die 96-Fußballschule bietet in den Zeugnisferien von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag ein Fußballcamp in Elze an, bei dem es noch freie Plätze gibt. Mitmachen kann jedes fußballbegeisterte Kind zwischen sechs und 14 Jahren. Auf dem Plan stehen vier Trainingseinheiten, in denen es Technik- und – wenn gewünscht – am Sonnabend auch Torwarttraining gibt. Außerdem werden natürlich viele Turniere gespielt. Ihr Wissen können die Kinder beim 96-Fußball-Quiz unter Beweis stellen, die Trainer halten Vorträge über Fußball und vieles mehr.

Jedes Kind bekommt eine komplette Trainingsausstattung mit Hose, Trikot und Stutzen, eine Trinkflasche, einen Ticketgutschein für ein 96-Heimspiel, eine Erinnungsmedaille und jeder hat die Chance auf viele kleine Gewinne bei den Wettbewerben. Nocken- oder Hallenturnschuhe sowie Schienenbeinschoner müssen die Kinder selbst mitbringen.

Trainiert wird in Elze bei Hildesheim in der Schulsporthalle (Sehlder Straße 20): am Freitag, 1. Februar, von 15.30 bis 18 Uhr, Sonnabend, 2. Februar, von zehn bis 16 Uhr und Sonntag, 3. Februar, von zehn bis 13 Uhr. Das dreitägige Wochenendcamp kostet 99,96 Euro.

Anmeldung und Infos unter: https://fussballschule.hannover96.de/de/portal/events

Von Maike Jacobs

Meine Stadt Zwei vorläufige Festnahmen - 34-Jähriger in Lehrte getötet
28.01.2019