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Die Auflagen für die Demonstrationen am Samstag in Hannover

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13:57 12.09.2020
Einsatzkräfte der Polizei rücken in Hannover an, um Vorbereitungen für die anstehende Corona-Demo zu treffen.
Einsatzkräfte der Polizei rücken in Hannover an, um Vorbereitungen für die anstehende Corona-Demo zu treffen. Quelle: imago images/Martin Dziadek
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Hannover

Wer am Samstag in Hannover gegen die Corona-Maßnahmen demonstriert, muss den Mindestabstand von anderthalb Metern einhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Dieselben Auflagen gelten auch für die angemeldeten Gegendemonstrationen, stellt die Polizei klar.

Gehen mit Maske, Sitzen ohne Maske

Dabei muss die Maske beim Stehen oder Gehen getragen werden. Wer sitzt und den Mindestabstand zum Nachbarn einhält, braucht keine Maske. Zu Rednern müssen fünf Meter Abstand gehalten werden. Auch Ordner brauchen eine Mund-Nasen-Bedeckung.

Lesen Sie auch: Live: Das ist die Lage am Demo-Samstag in Hannover

Personen, die eine ärztliche Befreiung von der Maskenpflicht haben, dürfen nicht als Ordner eingesetzt werden. Das Verwaltungsgericht Hannover hat diese Beschränkungen bestätigt.

Großaufgebot der Polizei

Die Polizei ist mit einem Großaufgebot in Hannover. Am Samstagmittag parkten etwa ein Dutzend Polizeiwagen vor dem niedersächsischen Landtag, rund 15 Beamten standen direkt vor der Tür des Parlamentsgebäudes. Auch an anderen Orten der Landeshauptstadt war die Polizei in großer Stärke präsent, darunter auch die Reiterstaffel.

Rund eine halbe Stunde vor Beginn der ersten Kundgebung der Gegner der staatlichen Corona-Maßnahmen hatten sich rund 200 Demonstranten am Waterlooplatz eingefunden. Sie wollen durch die Stadt bis zum Georgsplatz ziehen. Erwartet werden laut Polizei bis zum Abend insgesamt rund 2000 Teilnehmer.

Von RND/dpa