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Meine Stadt Der neue NP-Podcast „True Crime Hannover“: Hier gibt es alle Folgen
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Der neue NP-Podcast „True Crime Hannover“ startet mit den Fällen „Gaucke“ und „Garage Hakenkreuz“

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00:18 22.10.2021
True Crime – die neue Podcast-Serie der NP.
True Crime – die neue Podcast-Serie der NP. Quelle: NP
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Hannover

Erleben Sie das Verbrechen ganz nah – mit Kopfhörern zu Hause, im Auto, auf dem Weg zur Arbeit oder wo immer Sie möchten. Denn der neue Podcast „True Crime in Hannover“ der Neuen Presse ist online. Sechs spektakuläre Fälle aus der Nachbarschaft. Jeden Freitag finden Sie auf neuepresse.de neue Folgen, aufgearbeitet von den NP-Redakteuren Britta Mahrholz, Thomas Nagel und Christian Lomoth.

Der Fall „Garage Hakenkreuz“

Zum Start gibt es den Fall „Garage Hakenkreuz“, ein Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Lauenstein (Salzhemmendorf), der international für Empörung gesorgt hatte. Drei junge Leute aus dem Dorf hatten Ende August 2015 Molotow-Cocktails in ein Schlafzimmer geworfen. Nur durch einen Zufall kam niemand zu Schaden. Dieses Verbrechen geschah auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten. Es war der erste Anschlag in dieser Zeit auf ein bewohntes Flüchtlingsheim.

„Die Kofferbabys“

Was Laura S. getan hatte, scheint unbegreiflich. Die Auszubildende steckte ihr Neugeborenes am 26. September 2016 in einen blumengemusterten Koffer, der zwischen Gerümpel in einer Abstellkammer lag. Sie versorgte das Kind nur insoweit, dass es nicht mit Schreien den Kindsvater alarmieren konnte. Vier Tage lang – neben dem Skelett eines anderen Kindes, das zwei Jahre zuvor gestorben war.

Der „Fall Gaucke“

Hier geht es um einen Fall, der über Jahre Hannover und ganz Deutschland bewegt hat – das Schicksal von Karen und Clara Gaucke. Die Mutter und ihr Baby verschwinden spurlos aus ihrer Wohnung am Volgersweg. Tage später schauen Polizisten dort nach – und finden eine große Blutlache unter der Küchenzeile. Es ist das Blut von Karen Gaucke, und es ist so viel, dass den Ermittlern klar ist: Die Mutter ist tot. Aber die Leiche von Mutter und Kinde werden nie gefunden.

„Der Hammermord“

Der Mord an der zierlichen, nur 1,50 Meter kleinen Frau mit ukrainischen Wurzeln erschütterte ganz Hannover: Im Mai 2017 wurde die 91-jährige Etya V. in ihrer Wohnung in Hainholz brutal erschlagen. Warum musste die wehrlose, alte Dame sterben? Was war das Motiv?

In der Folge „Der Hammermord“ berichtet NP-Redakteurin Britta Mahrholz über ihre Recherchen in dem Fall, über ihr Gespräch mit dem Enkel der toten Etya V. und warum ein Tatverdächtiger nach zwei Monaten U-Haft wieder auf freien Fuß gesetzt werden musste.

Der „Fall Heros“

Diesmal geht es um einen der größten Betrugsfälle in der Geschichte Deutschlands – der Fall Heros. Täglich fahren 1800 Panzerwagen durch Deutschland, sie sind insgesamt beladen mit rund 500 Millionen Euro. Sie gehören zu Heros, dem führenden Geldtransportunternehmen in Deutschland, ihr Hauptsitz ist am Mühlenberg in Hannover. Die Fahrer sammeln die Einnahmen von Kaufhäusern, Lebensmitteldiscountern, Elektro- und Baumärkten und Drogerien ein – oder beliefern Filialen mit Geld, je nach Wunsch. Irgendwann tauchen Unregelmäßigkeiten auf, Heros hat immer häufiger Probleme, das Geld rechtzeitig zu liefern. Schließlich hat ein Großkunde genug und erstattet im Jahr 2006 Anzeige. Die Ermittlungen zeigen: Heros basierte auf einen riesigen Schneeballsystem. Ausgezahlt werden kann nur das Geld, was gerade woanders eingenommen wurde. Zu den prominenten Geschädigten gehörten unter anderem Rewe, Karstadt, mehrere Banken, McDonalds.

Das Staffelfinale folgt an Halloween

Moderiert werden die Podcasts von Rolf Rosenstock, produziert wurden sie in den Studios der Produktionsfirma TVN, den Multimediaexperten der Madsack Mediengruppe. Jeden Freitag im Oktober gibt es einen Fall mit bisher unbekannten Hintergründen, passend zum gruseligsten Tag des Jahres, Halloween (31. Oktober), folgt das Staffelfinale – mit einem Stückelmord.

Haben Sie Anregungen oder Hinweise? Schreiben Sie uns an truecrime@neuepresse.de

Von NP-Redaktion