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Meine Stadt Hannover: CDU will Wasserspender gegen Durst am Maschsee
Hannover Meine Stadt Hannover: CDU will Wasserspender gegen Durst am Maschsee
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15:30 17.04.2019
Nachahmenswert: Viele Kommunen stellen Trinkwasserspender auf. Hannover soll dem folgen, findet die CDU. Quelle: dpa
Hannover

Sengende Sonne, die Zunge klebt am Gaumen, und alle Gaststätten sind noch geschlossen – wer einen ausgedehnten Spaziergang am Maschsee macht, hat sich garantiert schon mal Trinkwasser gewünscht. Die CDU will gegen den Durst was unternehmen: Am Maschsee, im Zoo, aber auch an Haltestellen von Bussen und Bahnen soll es möglichst schnell Trinkwasserspender geben.

Für die öffentliche Zapfstellen hat die Region in diesem Jahr auf Initiative des stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Regionsfraktion, Jan Dingeldey, 100.000 Euro im Haushalt eingeplant. Besonders in den immer heißer werdenden Sommer seien Trinkwasserspender ein echter Gewinn, findet Dingeldey.

Schnell Mittel abrufen

Maximilian Oppelt, umweltpolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion, lobt das Programm der Region. „Ich erwarte jetzt von der Landeshauptstadt, dass sie schnell die Chance nutzt, um geeignete Standorte für die Trinkwasserspender zu finden und Mittel bei der Region für die Anschaffung abruft“, sagt er. Als erstes sollten die Laufstrecken am Maschsee und am Rand der Eilenriede mit Trinkwasserspendern ausgerüstet werden.

Dingeldey, selbst begeisterter Langstreckenläufer, meint, Hannover solle sich ein Beispiel an Hamburg nehmen, wo an der Außenalster Trinkwasserspender stehen. „Gerade an der Hausstrecke zahlreicher Läufer in Hannover müssen Trinkwasserspender aufgestellt werden.“

Refill-Idee aus Bristol kommt an

Aus Hannovers Partnerstadt Bristol stammt die Refill-Initiative. Passanten können mitgebrachte Flaschen in Geschäften und Gaststätten mit Trinkwasser kostenlos auffüllen. Auch das ist durch private Initiativen aus der Bevölkerung in der Region angekommen. Oppelt und Dingeldey finden den Trend gut. Mit öffentlichen Trinkwasserspendern, so argumentieren sie, werde Müll vermieden und man erreiche positive Effekte für die Gesundheit und die Umwelt.

Von Vera König

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