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Meine Stadt CDU Hannover setzt auf mehr Sicherheit
Hannover Meine Stadt CDU Hannover setzt auf mehr Sicherheit
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14:12 23.01.2017
Quelle: Archiv
Hannover

Es soll erarbeitet werden, wie Großveranstaltungen künftig besser zu schützen sind - der Terror in Berlin habe viele verunsichert, sagte der Vorsitzende Jens Seidel. Die Stadt habe "vorsichtig ausgedrückt" ein Defizit in Sachen "Konzept".

Nicht nur wegen der übergeordneten Gefahr, sondern auch generell will Seidel mehr Sicherheit für Hannover. So soll nach seinem Willen die Servicegruppe Inennstadt, die sich um Problemlagen in der City kümmert (acht Mitarbeiter) um zehn Stellen aufgestockt und deren Wirkungsgebiet auch auf Stadtteile erweitert werden. Denn auch in List, Nordstadt und weiteren Stadtteilemn würde inzwischen aggressiv gebettelt und gepöbelt.

Weiterhin denkt die CDU über eine erweiterte Videoüberwachung nach, will zusätzliche Parkranger für die Grünflächen der Stadt. Geld in die Kasse soll kommen, indem städtische Grundstücke veräußert und für Wohnungsbau freigegeben werden. Seidel sieht zehn Millionen Euro, die so eingenommen werden könnten.

Gekürzt würde nach den CDU-Anträgen im Sozialen, "wobei es darum geht, zu üebrprüfen, ob es Angebote mehrfach gibt mit gleichen Zielen, und ob diese nicht Synergien nutzen können". 90.000 Euro soll die Kammermusik bekommen - damit die "Unesco City of Music" auch Hochkultur hat.

Grundsätzlich beanstandet Seidel die Straßenausbausatzung, mit der das von Stefan Schostok ausgerufene Sanierungsprogramm umgesetzt wurde. Das würde sich finanziell alles nicht so richtig lohnen, moniert Seidel.

Sebastian Scherer