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Meine Stadt Schnelles Internet für alle bis 2021
Hannover Meine Stadt Schnelles Internet für alle bis 2021
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17:45 10.09.2019
ENDLICH SCHNELLES INTERNET: Bis 2021 sollen alle allgemeinbildenden Schulen in der Region Hannover über einen Breitbandanschluss verfügen. Quelle: dpa
HANNOVER

Die Region Hannover will Tempo aufnehmen beim schnellen Internet an allgemeinbildenden Schulen. Bis 2021 sollen unterversorgte Standorte in Stadt und Umland erschlossen sein, hat der Wirtschaftsausschuss am Dienstag beschlossen.

Immerhin 16 Millionen Euro kostet das Projekt, zwölf Millionen kommen aus Fördertöpfen von Land und Bund, vier Millionen Euro schießt die Region dazu. „Das ist ein spektakuläres Projekt. Wir sehen uns aber in der Verantwortung, allen jungen Menschen, die bei uns in der Region Hannover zur Schule gehen, die gleichen Chancen zu bieten“, führte Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz aus.

Die Region hat erkunden lassen, dass aktuell 131 von gut 400 Schulen in Stadt und Umland nicht über schnelles Internet verfügen – sie sollen nun mit Breitbandanschluss und mindestens 30 Megabit pro Sekunde versorgt werden. „Kein Standort darf aus wirtschaftlichen Gründen auf der Strecke bleiben“, betonte Franz.

Breitband an Schulen“ – eine Firma macht alle 131 Standorte

Gemeint sind damit etwa Schulen in dörflichen Gegenden am Rande des Regionsgebietes. Deshalb wolle man keine Rosinenpickerei der Telekommunikationsunternehmen, das Projekt „Breitband an Schulen“ werde nur komplett ausgeschrieben – der Gewinner muss sich also um alle 131 Schulen kümmern.

Die Reihenfolge, nach der die Schulen erschlossen werden, will die Region dem Telekommunikationsunternehmen überlassen. Die Region erstattet dem Unternehmen nach dem sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenmodell seine nicht gedeckten Ausgaben pro Standort. „Diese Deckungslücke muss das Unternehmen nachweisen, dann bekommt es die Förderung von der Region“, so Ulf-Birger Franz.

Region unterstützt Schulen in allen Trägerschaften

In den Genuss der Förderung kommen alle allgemeinbildenden Schulen in öffentlicher, privater und kirchlicher Trägerschaft sowie die Volkshochschulen und Berufsbildenden Schulen (BBS) in Trägerschaft der Region. „Weil sie alle einen öffentlichen Zweck erfüllen“, erklärte der Dezernent.

Von Andreas Voigt

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