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Meine Stadt Bis zu 40 alte Bahnen vom Typ TW 6000 bleiben in Betrieb
Hannover Meine Stadt Bis zu 40 alte Bahnen vom Typ TW 6000 bleiben in Betrieb
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00:22 14.05.2018
Bleiben auf der Schiene: Die Üstra-Bahnen vom Typ TW 6000. Bis zu 40 von ihnen sollen modernisiert werden. Quelle: Foto: Behrens
Hannover

Mit der Eröffnung der U-Bahn kamen auch die Üstra-Bahnen vom Typ TW 6000 auf Hannovers Schienen. Über 40 Jahre ist das schon her. Bis zu 40 von ihnen werden noch lange das Stadtbild prägen. Die Üstra sucht jetzt eine Firma, die die Züge modernisiert.

Ursprünglich war lediglich von 24 Zügen die Rede, die aufgearbeitet und in Betrieb bleiben sollen, bis der ganz neue Stadtbahntyp TW 4000 eingesetzt werden kann (Text unten). In der Ausschreibung der Üstra, die derzeit läuft, ist nun allerdings von mindestens 18 und möglicherweise 22 weiteren die Rede. „Wie viele es tatsächlich werden, hängt von der Entwicklung der Fahrgastzahlen sowie dem Ausbau des Netzes ab“, erklärt Üstra-Sprecher Udo Iwannek.

Störende Mittelstangen kommen weg – Mehrzweckabteile geplant

Die alten TW 6000-Züge, die die Üstra länger einsetzen will, sollen unter anderem neue Fußböden und eine neue Außenhülle mit neuer Lackierung bekommen. Die Fenster müssen getauscht werden. Und auch im Innenraum sind wesentliche Veränderungen geplant. Auch dort werden die Bahnen komplett neu verkleidet. Außerdem sollen die störenden Mittelstangen verschwinden und Mehrzweckabteile eingerichtet werden, damit vor allem Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Radfahrer mehr Komfort in den Zügen haben. Auch Fahrgastfernsehen und neue LED-Beleuchtung soll es in den Bahnen geben, die saniert werden.

Wichtig ist der Üstra allerdings auch, die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter zu verbessern. Die Fahrerkabine soll nach ergonomischen Gesichtspunkten neu gestaltet werden und auch eine Klimaanlage bekommen. Außerdem sollen Bordrechner und Funk erneuert werden.

Wie viel das kosten wird, kann die Üstra noch nicht beziffern, weil das von den Angeboten der Firmen abhängt, die die Fahrzeuge aufarbeiten wollen. 2019 und 2020 soll das geschehen. Derzeit hat die Üstra noch 114 Bahnen vom Typ TW 6000 im Einsatz.

Mitte der 2020er Jahre soll der TW 4000 in Betrieb gehen

Die alten TW 6000-Züge, die nun modernisiert werden, sind nur eine Übergangslösung, bis der neueste Stadtbahntyp TW 4000 in Betrieb gehen kann. 2018 und 2019 will die Üstra dafür ein Konzept erarbeiten. Die Ausschreibung für Entwicklung und Bau soll dann 2020 beginnen. Voraussichtlich ab Mitte der 2020er Jahre sollen die ersten Bahnen vom Typ TW 4000 in den Linienbetrieb gehen.

Obwohl im Verkehrswesen heiß diskutiert, geht die Üstra nicht davon aus, dass diese neuen Bahnen bereits ohne Fahrer auskommen und autonom fahren werden. „Das ist derzeit noch kein Thema. Die Komplexität ist einfach zu groß“, sagt Üstra-Sprecher Udo Iwannek. Das liege auch an der Besonderheit des hannoverschen Stadtbahnnetzes. In reinen U-Bahnsystemen sei die Technik eher denkbar. In Hannover jedoch gebe es keine Linie, die sich ausschließlich unterirdisch bewege.

Der TW 4000 soll dann auch die Silberpfeile vom Typ TW 2000 ersetzen. Die Einführung des TW 3000 läuft derzeit.

Von Christian Bohnenkamp

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