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Meine Stadt Mit wenig Aufwand Klima schützen
Hannover Meine Stadt Mit wenig Aufwand Klima schützen
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16:47 05.07.2019
Auf dem bald grünen Dach: Der Vertreter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün mit Iris Winkelmann, Volker Gratz, Luca, Leana, Jonah, Jonas Henatsch (BUND) und Silke Ewald (Ewald Bedachungen) Quelle: Jana Lübbert
Hannover

Nicht nur von Klimaschutz reden, sondern auch was dafür tun. Das kann im Kleinen beginnen – wie bei der Familie Winkelmann-Gratz in Bothfeld. Sie haben auf ihrem Haus ein 25 Quadratmeter großes Flachdach begrünt und dafür 900 Euro erhalten. Zum 100. Mal ist damit das Förderprogramm „Begrüntes Hannover“ genutzt worden.

Der städtische Fachbereich Umwelt und Stadtgrün Hannover und der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Hannover unterstützen seit 2012 finanziell Gebäudebegrünungen. Mehr als 13.000 Quadratmeter Dachflächen und Fassaden bieten Pflanzen und Tieren einen neuen Lebensraum.

Temperatur sinkt

„Wir freuen uns, dass immer mehr Einwohner ihr Wohnumfeld natürlich gestalten möchten“, sagt Gerd Wach vom BUND. Begrünte Dächer seien nicht nur eine Augenweide. Die Pflanzen senken an heißen Sommertagen die Temperaturen – auf und unter dem Dach.

Möglich ist die Begrünung unterschiedlichster Dächer: von kleinen wie im aktuellen Fall, über Garagen und Ein- und Mehrfamilienhäusern bis hin zu Tiefgaragen und Gewerbehallen mit mehr als 1000 Quadratmetern Fläche. Noch bis Ende September gibt es dafür beim BUND eine Förderung. Bis zu einem Drittel der förderfähigen Kosten und maximal 10.000 Euro.

Niederschlag versickert

„Die aktuelle Hitzewelle macht deutlich, dass auch wir uns in der Großstadt auf die Folgen des Klimawandels einstellen müssen. Jedes begrünte Dach und jede begrünte Fassade kühlen die Umgebung ab“, sagte die Erste Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette. Entsiegelte Flächen würden dabei helfen, dass der Niederschlag in den Boden versickert und nicht über die Kanalisation abgeleitet werden muss.

Von Vera König

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