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Meine Stadt Auch Jäger sind für Abschuss von Problem-Wölfen
Hannover Meine Stadt Auch Jäger sind für Abschuss von Problem-Wölfen
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10:46 13.02.2019
Sollen abgeschossen werden dürfen: Problematische Wölfe. Quelle: dpa
Hannover

Wenn ein Rudel sich auf Nutztierrisse spezialisiert habe, sei es nur konsequent, „einen problematischen Wolfsrüden abschießen zu lassen“, sagte der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ (Mittwoch). Ohnehin wachse die Wolfspopulation in Niedersachsen und ganz Europa so stark, dass die Politik um eine Regulierung nicht herumkomme.

Der Wolf sei ein fleischfressendes Raubtier, das an der Spitze der Nahrungspyramide steht. „Wenn wir ihn lassen, wird er in den nächsten Jahren eine flächendeckende Besiedlung vornehmen. Es wird irgendwann auch ein Problem der Menge“, sagte der Jäger und Landwirt. Er gefährde auch den Naturschutz: Wenn Weidetiere nicht mehr im Freien gehalten werden könnten, leide die Tier- und Pflanzenwelt.

Dammann-Tamke, der auch stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag ist, forderte, die FFH-Richtlinie (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie), die den Wolf unter strengen Schutz stelle, den neuen Erfordernissen anzupassen. Sie sei 1992 entstanden und habe dafür gesorgt, dass der Wolf sich in Europa wieder etabliert habe. Das sei ein Erfolg. Jetzt jedoch müsse dessen rasante Ausbreitung gestoppt werden.

Der Verbandschef empfahl einen Blick nach Frankreich. Dort sei ein „regulatorischer Abschuss“ von Wölfen schon seit Jahren erlaubt. „Irgendwann, das prophezeie ich Ihnen wenn die Akzeptanz völlig dahin ist, wird man auch in Deutschland wieder die Jäger rufen.“

Von epd

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