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Meine Stadt So könnte das Tor zur Wasserstadt aussehen
Hannover Meine Stadt So könnte das Tor zur Wasserstadt aussehen
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17:41 27.09.2019
Soll gut sichtbar sein: Der Eingangsbereich der Wasserstadt Limmer mit seinem siebengeschossigen Kopfbau. Der Baubeginn für diesen Komplex ist für Frühjahr 2021 vorgesehen. Quelle: Busch & Takasaki
Hannover

Wer künftig das Gelände der Wasserstadt Limmer ansteuert, muss an einem markanten Turmbau vorbei. Ein siebengeschossiges Gebäude mit 78 Mikroappartements markiert mit 26 Metern Höhe den Eingangsbereich des Wohnquartiers. Daneben wird es einen Rewe-Markt sowie eine Pflegeeinrichtung mit 90 vollstationären Plätzen, 21 Tagespflegeplätzen sowie 60 Plätzen für betreutes Wohnen geben.

Im Architektenwettbewerb dafür hat sich das hannoversche Architekturbüro Busch & Takasaki gegen 14 Konkurrenten durchgesetzt. Das „Tor zur Wasserstadt“ nennt Stadtbaurat Uwe Bodemann den an der Wunstorfer Straße gelegenen Eingangsbereich des Wohnquartiers.

Kita soll vor den ersten Wohnungen fertig sein

Er gehört zum ersten Bauabschnitt, in dem rund 550 Wohnungen entstehen sollen. „Es ist wichtig, dass es jetzt mal vorangeht – 20 Jahre nachdem die Conti ihren Betrieb eingestellt hat“, sagte Jörg Jungesblut, Geschäftsführer der Wasserstadt Limmer Projektentwicklung (WLEG).

In einem Baufeld hätten die Arbeiten schon begonnen. Dort soll es auch eine Kita geben. Sie soll vor den ersten Wohnungen fertig sein. Für einen Großteil der weiteren Baufelder im ersten Bauabschnitt liegen Baugenehmigungen vor. Zum Teil sollen auch dort die Arbeiten noch im Herbst beginnen.

Alter Leinearm macht Baugruppe Probleme

Probleme gibt es allerdings in dem Baufeld, in dem sich die Baugruppe Jawa verwirklichen wollte. Im Untergrund wurde ein Altarm der Leine gefunden. „Deshalb müsste man mit der Gründung bis zwölf Meter in den Boden gehen. Das ist ein Kostenfaktor“, erklärte Jungesblut.

Zwei Baufelder entwickelt die WLEG zusammen mit dem Wohnungsunternehmen Meravis. Den Rest des ersten Bauabschnittes will die Gesellschaft selbst stemmen. Dort hatte ursprünglich auch die städtische Wohnungsgesellschaft Hanova zum Zuge kommen sollen. Sie hatte aber wegen zu hoher Preisforderungen abgewunken.

Was passiert mit den historischen Conti-Bauten?

40 Prozent der Wohnungen sollen als Eigentum verkauft, 60 Prozent vermietet werden, die Sozialwohnungsquote bei rund 25 Prozent liegen.

Unklar ist jedoch weiterhin, was mit den historischen Conti-Gebäuden auf dem Gelände passiert. Eigentümer Günter Papenburg hat die Stadt verklagt, weil diese ihm den Abriss der denkmalgeschützten Bauten untersagt hat.

Papenburg hatte argumentiert, dass der Erhalt wirtschaftlich nicht zumutbar sei. Allerdings hat sich mittlerweile ein Investor gemeldet, der den Erhalt der Gebäude sehr wohl für möglich hält.

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Von Christian Bohnenkamp

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