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Meine Stadt Ampel-Bündnis will schwule Ampelmännchen für Hannover
Hannover Meine Stadt Ampel-Bündnis will schwule Ampelmännchen für Hannover
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18:11 02.12.2019
Zeichen für Vielfalt: Schwule und lesbische Ampelmännchen soll es bald auch in Hannover geben. Quelle: Foto: dpa
Hannover

Das Ampelbündnis im Rat möchte ein Zeichen gegen Schwulenfeindlichkeit setzen. An zentralen Kreuzungen in der Stadt sollen Ampelmännchen angebracht werden, die an Fußgängerüberwegen gleichgeschlechtliche Paare zeigen.

Als Vorschläge führen SPD, Grüne und FDP den Aegidientorplatz, die Kreuzung Ernst-August-Platz/Kurt-Schumacher-Straße, den Steintorplatz, die Kreuzung Marktstraße/Karmarschstraße, den Friederikenplatz, den Königsworther Platz sowie den ZOB an.

Auch dauerhafte Einrichtung möglich

Gedacht ist das ganze zunächst nur als temporärer Modellversuch. Das Ampelbündnis fordert die Stadt aber zugleich auf, „eine Perspektive für eine dauerhafte Einrichtung aufzuzeigen“. Andere deutsche Städte wie Hamburg, Frankfurt am Main, Köln und Flensburg haben die Idee bereits umgesetzt.

Konkret ist in dem Antrag von „Ampelmenschen“ die Rede, weil auch lesbische Paare auf den Ampeln gezeigt werden sollen. „Es ist uns wichtig die Vielfalt sexueller Identitäten auch im Alltag sichtbarer zu machen“, sagt Maxi Carl, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD im Rat.

Eine SPD-Idee auch schon im Wahlkampf

Mit der Einführung der geschlechtergerechten Sprache sei das bereits geschehen. Die gleichgeschlechtlichen Ampelmenschen sollen dazu „einen weiteren Beitrag“ leisten, so Carl.

Mit einem ähnlichen Vorstoß hatte auch schon Marc Hansmann, Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, für Aufsehen gesorgt. Er wollte Hannover zur „Gay-City des Nordens“ machen.

Beschlossen hat der zuständige Gleichstellungsausschuss das Vorhaben aber noch nicht. Die CDU meldete dazu noch Beratungsbedarf an.

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Von Christian Bohnenkamp

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