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Meine Stadt Altersarmut: Um die private Vorsorge kümmern
Hannover Meine Stadt Altersarmut: Um die private Vorsorge kümmern
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18:29 20.01.2020
Wer nicht privat vorsorgt, sieht später alt aus, mahnt NP-Redakteurin Verena Koll in ihrem Kommentar.
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Hannover

Als der damalige Bundesarbeitsminister Norbert Blüm 1986 den Satz sagte, die Rente sei sicher, war Wahlkampf. Viele lachten. Auch, als er den Satz am 10. Oktober 1997 wiederholte: Da wurde die Rentenreform im Bundestag verabschiedet. Und heute? Dreiviertel der Deutschen sorgen sich um die Rente, belegt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Und der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB warnt in seinem Rentenreport: Die Gefahr der Altersarmut sei von 2008 bis 2018 um 3,6 Prozentpunkte auf 16,3 Prozent gestiegen.

Frauen sind besonders betroffen

Besonders betroffen sind Frauen. Sie ziehen sich nach wie vor häufiger als Männer aus der Erwerbstätigkeit zurück, um sich entweder um die Kinder zu kümmern oder um andere Angehörige zu pflegen. Kehren sie in die Beschäftigung zurück, tun sie dies häufig in Teilzeit oder in geringen Beschäftigungsverhältnissen. Alleinerziehende sind besonders gefährdet, insbesondere solche, die in nichtehelichen Gemeinschaften gelebt haben. Sie haben nach der Trennung keinen Anspruch auf den Versorgungsausgleich für die Jahre, in denen sie die Kinder oder andere Angehörige gepflegt haben.

Wem nutzt die Grundrente, wenn sie kommt?

Was also tun? Der DGB fordert, die Grundrente müsse schnellstens Gesetz werden. Wem die allerdings wie nützt, sollte sie 2021 kommen, ist strittig. Helfen können aber zum Beispiel Anlagen wie betriebliche Altersvorsorge, Riestern oder Fondssparen. Wichtig ist: Kümmern.

Von Verena Koll

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