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Meine Stadt Alles klar für neue Bäder
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21:00 28.09.2017
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Hannover

Die Stadt wird in Linden und Misburg zwei neue Bäder bauen für 40 Millionen Euro. Das vom Bezirksrat Linden-Limmer und vielen Bürgern geforderte Freibad bleibt eine Option. Wie berichtet, hatten sich SPD, Grüne und FDP darauf verständigt, Machbarkeit und Finanzierung zu prüfen.

Durch diesen Kompromiss, den alle Ampelpartner tragen, waren auch die beiden in Linden wohnenden Grünen zu einem Ja bereit. Die Linken bestanden auf namentlicher Abstimmung. Vielleicht in der Hoffnung, doch noch was am Kurs zu ändern. Fraktionschef Dirk Machentanz behauptete im Gespräch mit der NP, gerade das deutliche Bekenntnis der Linken zum Freibad und dem Liveclub „Chez Heinz“ hätten bei der Bundestagswahl viele Bürger dazu gebracht, der Linken ihre Stimme zu geben.

Darum auch, waren weder die Linken noch „Die Fraktion“ bereit, auf eine ihrer Stimmen zu verzichten. Die grünen hatten um das sogenannte Pairing gebeten, weil Fraktionschefin Freya Markowis im Mutterschutz ist. Am Ende ließ die CDU zwei ihrer Ratsleute fehlen, machte Pairing einmal für die SPD und dann für die Grünen.

Der versöhnliche Schluss änderte nichts an hitziger Debatte. Die CDU beispielsweise findet ein 50-Meter-Becken im Fössebad überflüssig und drängt auf Sanierung des Freibades. Linke und „Die Fraktion“ befürchten, dass die Option auf späteren Bau eine Entscheidung für den „St. Nimmerleins-Tag bedeute.

SPD-Fraktionschefin Christine Kastning verwies darauf, dass auf Betreiben von Rot-Grün das Fössebad vorgezogen werde im Bäderkonzept. Wilfried Engelke (FDP) machte klar, dass es beim Freibad weniger um die Baukosten geht als um die Betriebskosten, die folgen. Eine Summe von 400 000 bis 700 000 Euro müsse sich rechnen; Freibadnutzung an 20 Tagen eines kalten und nassen Sommers sei zu wenig.

Angelo Alter (SPD) bedauerte die Zeitverzögerung durch lange Diskussionen. Mark Bindert (Grüne) bat die Opposition, „über ihren Schatten zu springen“. Vergeblich. 32 Ratsleute von SPD, Grünen und FDP stimmten für den Neubau. Die LINKE/Piraten sagten Ja, lehnten aber alle weiteren Anträge des Verwaltungsentwurfes ab. Fürs Misburger Bad war auch die Fraktion, beschlossen mit 34 Stimmen.

Von Vera König

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