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Meine Stadt Airport Hannover: Springmesser im Beauty-Case
Hannover Meine Stadt Airport Hannover: Springmesser im Beauty-Case
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17:02 05.08.2019
Sichergestellt: Dieses Messer wurde vom Hauptzollamt Frankfurt/M entdeckt. Quelle: epd
Hannover

Waffen im Flugzeug? Nicht die beste Idee. Im schlimmsten Fall gibt es eine Strafanzeige – wie bei der 52-Jährigen, die am Sonnabend für ihren Flug von Hannover ins andalusische Jerez de la Frontera ein Springmesser in ihr Beauty-Case gepackt hatte. Nun hatte die Frau im Gepäck eine Strafanzeige nach dem deutschen Waffengesetz, das Messer musste sie abgeben.

In Jacke eingenähte Patronen

Am nächsten Tag fand die Bundespolizei auf dem Airport Hannover bei einem 65-Jährigen Kleinkalibermunition, eingenäht in eine Regenjacke. Die wollte er mit nach London nehmen. Wie die drei Patronen in die Jacke geraten waren, konnte er auch nicht sagen. Zufälle gibts! Der Mann nahm statt Patronen eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach dem Luftsicherheitsgesetz mit ins Gepäck. „Eine Pistole, passend zur Munition, haben wir nicht gefunden. Weder bei ihm noch im aufgegebenen Gepäck“, so Steigerwald. Nichtsdestotrotz würde es wohl zu einem Verfahren kommen. Es gebe aber Unterschiede zum Luftsicherheitsgesetz und zum Waffengesetz, so Bundespolizeisprecher Frank Steigerwald.

Strafanzeige für Frau mit gefährlichem Messer

Das Waffengesetz betrifft die Dame mit dem scharfen Beauty-Case.„Es gibt verschiedene Varianten“, erklärte Steigerwald. Das bei der Frau gefundene Springmesser „springt nach vorn raus und das ist generell verboten“. Seitlich rausspringend mit Federkraft sei so ein Messer erst ab einer Klingenlänge ab sechs Zentimeter verboten.

Mehr Waffenfunde in der Ferienzeit

Der Laie habe sicher Schwierigkeiten, mit der Vielfältigkeit der Gesetzgebung zurecht zu kommen, meinte Steigerwald. Mit dem Aufkommen der Fluggastzahlen in der Ferienzeit würden mehr Funde sichergestellt, sagte er. Eigentlich müsste man sich vor dem Abflug informieren, meinte Steigerwald. Bei der Fluggesellschaft oder auf den Internetseiten der Bundespolizei, „dann weiß man eigentlich,was geht und was nicht“.

Von Petra Rückerl

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