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Meine Stadt Aha reduziert Annahme von Großgeräten
Hannover Meine Stadt Aha reduziert Annahme von Großgeräten
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18:56 16.08.2018
WEG DAMIT: Quelle: dpa
HANNOVER

Abfallentsorger AHA nimmt ab dem 1.Dezember nur noch an sechs seiner 21 Wertstoffhöfe in Stadt und Umland Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke oder Gefriertruhen entgegen –aus Platzgründen. Denn das Elektrogesetz, das am Mittwoch in Kraft getreten ist, sieht vor, dass noch mehr Produkte unter das Gesetz fallen als vorher und zudem aufwendig getrennt werden müssen.

„Aus Platzgründen sind dies die Standorte der Deponien Lahe, Burgdorf, Kolenfeld und die Wertstoffhöfe in der Schörlingstraße in Hannover, Bissendorf und Sehnde“, sagte Aha-Geschäftsführer Thomas Reuter am Donnerstag im zuständigen Abfallausschuss der Region.

Das Gesetz besagt, dass noch viel mehr Geräte darunter fallen als bisher. Zum Beispiel sind auch Möbel oder Kleidungsstücke mit fest eingebauten elektrischen Bauteilen Elektroschrott, der getrennt entsorgt werden muss. Oder auch ein Turnschuh, wenn er eine blinkende Sohle hat –alles Produkte, die mit einer durchgestrichene Mülltonne gekennzeichnet sind. „Das bedeutet, sie dürfen nicht in den Hausmüll oder auf den Sperrmüll, sondern müssen gesammelt und entsorgt werden. Entweder indem man sie im Handel zurückgibt oder zum Wertstoffhof bringt“, so Reuter.

Für Aha bedeutet das Gesetz mehr Arbeit, denn die gemeinsame Erfassung mehrerer Gerätegruppen mit anschließender Sortierung ist laut dem Gesetz nun nicht mehr zulässig. Das heißt: Aha braucht mehr Platz für den fein sortierten Elektroschrott und der fehlt an manchen Orten.

Aber auch der Verbraucher muss sich umstellen: Beim Sperrmüll muss er darauf achten, dass abmontierbare Elektroteile entfernt sind – sonst nimmt Aha ihn nicht ab. Immerhin: Ist die Elektronik so verbaut, dass sie sich ohne Beschädigung nicht herausnehmen lässt, gilt das gesamte Produkt als Elektroschrott. Doch was abmontierbar ist und was nicht, dürfte nicht immer klar sein. „Da kommen Unsicherheiten auf uns zu“, sagte Reuter. Zwar sei der Handel verpflichtet, Elektrogeräte zuzückzunehmen. Doch wie diese Möglichkeit genutzt werde, wisse man nicht.

Von Andreas Voigt

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