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Adventszeit: Eine echte Chance für Weihnachtsmärkte

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22:12 22.09.2020
So oder so ähnlich: Wie wird der Weihnachtsmarkt im Corona-Jahr organisiert werden? Das steht noch nicht fest, Klar ist aber: Sofern die Infektionszahlen nicht explodieren, hat der Weihnachtsmarkt zumindest eine realistische Chance. Quelle: Foto: dpa
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Hannover

Glühwein, Schmalzkuchen und der Duft von gebratenen Mandeln – das könnten selbst im Corona-Jahr noch verlockenden Aussichten für die Vorweihnachtszeit werden. Grundsätzlich kommen aus der Landesregierung nämlich Hinweise darauf, dass die Weihnachtsmärkte stattfinden könnten.

Das Niedersächsische Sozial- und Wirtschaftsministerium, die Schaustellerverbände sowie die Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände haben sich am Dienstag auf Grundsätze für innerstädtische Weihnachtsmärkte geeinigt. Es bestehe ein breiter Grundkonsens darüber, dass Weihnachtsmärkte stattfinden können, solange es auch aufgrund der Infektionszahlen verantwortbar ist, sagte ein Sprecher des Städtetages in Hannover. Die Märkte sollten sich am Format der letzten Jahre orientieren. Dafür werde die Niedersächsische Corona-Verordnung einen entsprechenden Rahmen schaffen.

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Kommunen entscheiden selbst

Grundsätzlich entschieden die Kommunen vor Ort und in eigener Verantwortung in Abstimmung mit den jeweils zuständigen Gesundheitsbehörden, wie die Vorgaben umgesetzt werden können.

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Konsens bestehe auch darin, dass eine Umzäunung des Weihnachtsmarktes nicht generell verpflichtend vorgeschrieben werden soll. Der Alkoholkonsum soll spätestens ab 22 Uhr eingeschränkt werden, hieß es weiter. In einer Arbeitsgruppe werde nun ein Rahmenhygienekonzept bis Mitte Oktober 2020 auf der Grundlage bereits bestehender Konzepte und Erkenntnisse erarbeitet.

Stadt arbeitet an einem Konzept

Die Stadtverwaltung hat die neuesten Entwicklungen erst einmal positiv aufgenommen, kann aber noch keine konkreten Angaben zu möglichen Planungen für die Weihnachtsmärkte im Stadtgebiet machen. „Die positiven Signale aus der Landespolitik nehmen wir auf und schauen jetzt, wie so ein Konzept für den hannoverschen Weihnachtsmarkt aussehen kann“, sagte Stadtsprecher Dennis Dix am Dienstag. Weitere Details dürften bald folgen.

Ministerin: Infektionszahlen sind entscheidend

Sozialministerin Carola Reimann (SPD) begrüßte die Regelungen. „Ich freue mich, dass es einen Konsens mit allen Beteiligten gibt und Weihnachtsmärkte – wenn auch unter anderen Bedingungen als sonst – möglich sein werden.“ Klar sei, dass der Infektionsschutz oberste Priorität habe, damit alle Besucher gesund durch die Vorweihnachtszeit kommen könnten. „Hygienekonzepte und Abstandsregelungen müssen eingehalten werden,“ Veranstalter und Besucher gleichermaßen müssten verantwortungsbewusst und aufmerksam sein. „Darüber hinaus müssen die Infektionszahlen in den nächsten Wochen stabil bleiben“, so die Ministerin weiter.

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Von Zoran Pantic und Andreas Voigt