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Leben in Hannover So kommt „Vince“-Küchenchef Chris Werner weiter bei „The Taste“
Hannover Leben in Hannover

The Taste: "Vince"-Koch Chris Werner aus Hannover überzeugt Jury

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23:33 15.09.2021
Er ist eine Runde weiter: Chris Werner aus Hannover kocht bei „The Taste“ auf Sat.1.
Er ist eine Runde weiter: Chris Werner aus Hannover kocht bei „The Taste“ auf Sat.1. Quelle: Sat.1/ Jens Hartmann
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Hannover

Da klang großer Respekt in der Stimme von Chris Werner (38) mit: Als Gastjurorin war in der Sat.1-Show „The Taste“ nämlich die israelische Top-Köchin Haya Molcho (66) zu Gast – „sie ist eine Naturgewalt am Herd“, schwärmte der Hannover-Kandidat, der Küchenchef in der „Vince Weinbar“ ist und sich schon etliche Male bei der Show beworben hatte. „Sie kennt sich auf der ganzen Welt aus.“ Ihr einen Löffel zu reichen, „das reicht für Gänsehaut“.

Ein komplettes Gericht auf einem Löffel anrichten, alle Elemente in Geschmack und Optik gut abstimmen – darum geht es bei „The Taste“ (immer mittwochs ab 20.15 Uhr auf Sat.1). Die erste Runde hatte Werner vergangenen Mittwoch gemeistert. Beim aktuellen Solokochen war die Herausforderung, die „Geheimzutaten“ Lakritz, gelbe Bete und Sesam zu kombinieren.

Große Kunst auf einem Löffel: Chris Werner von der „Vince Weinbar“ beherrscht diese Methode. Quelle: Christian Behrens

Der Hannoveraner setzte als weitere Zutaten auf Kaninchenrücken, Harissa-Butter, Kreuzkümmel, Kerbel – und Selleriepüree. Werners Vorteil: Routine. „Mein Selleriepüree mit Zitrone habe ich sicher schon 100.000-mal gemacht“, kündigte er selbstbewusst an. Und versprach: „Ich gebe mir Mühe.“

Viel Lob bei „The Taste“ für Chris Werner

Und die wurde mit viel Lob belohnt. „Die Farbe, das Anrichten – ist das stark“, fand Frank Rosin (55). Ein Kompliment, das Chris Werner bestätigte: „Ich habe mich schon darauf fokussiert, dass der Löffel ziemlich hübsch wird und ein bisschen die zarte Seite meines Kochverstands zeigt.“ Weltklasse-Koch Tim Raue (47) verputzte den Löffel blitzartig – „Ist schon weg. Nachschlag!“ fordert er. Auch Werner Teamcoach Alexander Herrmann (50) war mit der Leistung zufrieden: „Ganz sauber, ganz fein.“

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Einen goldenen Stern gab es trotzdem nicht für den 38-Jährigen aus Hannover, aber auch keinen roten, der das Aus bedeutet hätte. Mittwoch, 22. September, steht er wieder am Herd. Und versucht dann die Gastjuroren Johanna Maier (70) und deren Sohn Didi (37) zu begeistern. Die verlangen Löffel-Höchstleistungen rund um die Zutaten Johannisbeere, Fenchel und Saiblingskaviar.

Chris Werner ist wieder mit Ehrgeiz dabei: „Die Hoffnung stirbt zuletzt. Einen goldenen Stern will man irgendwie doch haben.“ Wir drücken die Daumen!

Von Andrea Tratner