Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Leben in Hannover „The Taste“: So zieht Chris Werner aus Hannover in die nächste Runde
Hannover Leben in Hannover

The Taste: So zieht Chris Werner aus Hannover in die fünfte Show ein

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:15 23.09.2021
Engagiert: Chris Werner aus Hannover kocht bei der Sat.1-Show „The Taste“.
Engagiert: Chris Werner aus Hannover kocht bei der Sat.1-Show „The Taste“. Quelle: SAT.1/Jens Hartmann
Anzeige
Hannover

Er sollte sich freuen, er sollte jubeln. Eigentlich. Chris Werner (38), Küchenchef in der „Vince Weinbar“ in Hannover, hat sich in der Sat.1-Show „The Taste“ souverän in die nächste Runde gekocht – am 29. September, ab 20.15 Uhr geht es für ihn um den Sieges-Löffel.

So richtig freuen konnte sich der Koch allerdings nicht, er bekam zwar wie in der Vorwoche keinen roten Stern – von einem goldenen war er in den Augen der Jury aber auch ein Stück entfernt. Als Gastjuroren hatten Johanna Maier (70) und deren Sohn Didi (37) die „Geheimzutaten“ Fenchel, Johannisbeeren und Saiblingskaviar ausgerufen.

Beim Solokochen ist „Vince“-Koch Werner optimistisch

Die Kandidaten müssen bei „The Taste“ ein komplettes Gericht auf einem Löffel unterbringen, nicht nur der Geschmack, auch die Optik zählt dabei. „Geile Zutaten, kann man super verarbeiten“, gab sich Werner optimistisch und baute beim Solokochen noch Apfel und Radicchio ein.

Werners Team-Coach Alexander Herrmann (50) lobte auch: „Schöner Anblick“. Konkurrent Frank Rosin konstatierte beim einen Bissen sogar ein „Hochsommergefühl“, doch bei Alex Kumptner (38) ging es los mit der Kritik am „handwerklich gut gemachten“ Löffel, dessen „geschmackliche Bühnenpräsenz sehr dezent“ war. Auch Tim Raue (47) schwärmte von der Optik. Aber: „Am Gaumen, und da liegt für mich nun einmal die Wahrheit, da ist er ein bisschen nivellierend.“

„Ein Schlag ins Gesicht“ für den Hannover-Kandidaten

Die Enttäuschung stand „Vince“-Koch Chris Werner ins Gesicht geschrieben. „Das war für mich ein Dämpfer. Ein bisschen ein Schlag ins Gesicht.“ Der Hannoveraner hatte geglaubt, „gut abgeliefert“ zu haben im Solokochen. Zuvor war es ihm auch in der Teamrunde nicht geglückt, sich mit seinem Löffel durchzusetzen. Der Auftrag: ein schlichtes Mittwoch-13-Uhr-Mittagessen kreieren.

Gastjuroren: Johanna Maier und ihr Sohn Didi bewerten die Löffel im Team-Kochen. Quelle: SAT.1/Jens Hartmann

Auch hier hatte es an Elan nicht gemangelt. „Chris ist der Energiegeladenste, der springt hin und her“, sagt sein Team-Coach Alexander Herrmann über den 38-Jährigen, den er liebevoll „Chrizzlybär“ nennt. Er bemängelte aber den „Mehr ist mehr“-Gedanken des Hannoveraners – „das ist der erste Fehler. Denn der Löffel hat nur einen gewissen Spielraum.“ Der Kochprofi schickte ein anderes Teammitglied in den Kampf und die beste Bewertung durch die Gastjuroren Johanna und Didi Maier.

Neues aus der Gastro-Szene

Die Neuigkeiten rund um Hannovers Gastronomie-Szene jeden Donnerstag gegen 12 Uhr in Ihrem E-Mail-Postfach.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

Vielleicht passt aber das Motto der nächsten Show zu Chris Werners Kochstil: „Darf’s ein bisschen mehr sein“ heißt es am 29. September ab 20.15 Uhr auf Sat.1 oder auf Joyn.de.

Von Andrea Tratner