Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Leben in Hannover Starrummel in Hannover
Hannover Leben in Hannover Starrummel in Hannover
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:28 20.03.2013
Anzeige
Hannover

Tim Sander zeigt Film im Apollo

Schauspieler Tim Sander (34, „GZSZ“, „Verliebt in Berlin“) stellt Sonnabend bei der Spezialausgabe des Kurzfilmwettbewerbs „Und bitte ...!“ im Lindener Apollo-Kino den Film „Tim Sander Goes to Hollywood“ vor. Mit Kollege Matthias Schweighöfer (32) hatte Sander gewettet, „dass ich es innerhalb von vier Wochen schaffe, in Hollywood eine Rolle zu bekommen“, erzählte er der NP. Wetteinsatz: eine Rolle im Kinofilm „Schlussmacher“ - oder ein Job während der Dreharbeiten, als „Mädchen für alles“. Herausgekommen ist eine Doku-Komödie, die der Schauspieler mit Handkamera aufgezeichnet hat. Beginn ist um 22.45 Uhr, Karten kosten acht Euro.

Patrick Nuo macht Musik

Heute hört er erst einmal bei der „Echo“-Verleihung in Berlin rein, am Sonnabend bringt er schon ganz viel Musik mit nach Hannover – Patrick Nuo (30). Der Schweizer Dschungel-?Schnuckel steht nämlich bei der vierten Ausgabe der „Tower Night“ im Wasserturm an der Vahrenwalder Straße 267 am DJ-Pult. Mit dabei hat er Dance und Pop. „Und ich lege eine gute Mischung davon auf“, verspricht Nuo. In Übung ist er bestimmt, zuletzt hat er mit RTL-Dschungel-König Joey Heindle (19) nicht nur fürs „Perfekte Promi-Dinner“ gekocht, sondern auch Musik gemacht. Im Wasserturm bekommt der 30-Jährige aber auch von den lokalen Party- DJs Kayhan, Aleksey?und Revil O. (40) Unterstützung. Karten für die Party gibts im Internet unter „www.sceneevents.de“ (zehn Euro) und an der Abendkasse für 14 Euro. Los gehts Sonnabend ab 22 Uhr.

Reinhold Beckmann singt

Talkmaster, Sportmoderator, Sänger. Hoppla! Diese Seite von Reinhold Beckmann (57) kannte man bisher nicht. Sonnabend ab 20 Uhr tritt er im Isernhagenhof (Hauptstraße 68, Isernhagen F.B.) auf – macht aber nicht viel Wind um sein Band-Projekt. „Ich will nicht als der Fernsehfritze um die Ecke kommen, der auch noch mit einer CD wedelt“, erzählt er der NP. Die Idee entstand nach seinem Auftritt in Ina Müllers?(47) Kneipensendung. „Das war ein liebevoller Arschtritt“, erinnert sich Beckmann. Er schrieb Musik und Texte, die durchaus biografisch sind. Ein Song handelt vom „vollgekotzten Käfer“, ein anderer von Hypochondern. „Männer können sich sogar Schmerzen vorstellen, wo keine sind“, weiß er. Beckmann singt deutsch: „Das Gefühl, dass man automatisch im Musikantenstadl zu Hause sein könnte, ist weg.“ Er verehrt Udo Lindenberg (66, „der Türöffner für deutschsprachigen Pop“), mag kleine Konzerte in kleinen Städten, hält sich ein Wochenende im Monat für Auftritte frei – und talkt heute ab 23.15?Uhr in der ARD (mehr Seite 10).

Jorge González stöckelt durch Galerie

Man kennt Jorge (sprich „Cho-che“) González (45) als schrillen Typen von „Germany’s Next Topmodel“.?Aber kann der Mann mit den Riesenabsätzen?und dem kubanischen Akzent auch schreiben? Für ihn war es „der richtige Zeitpunkt“ für seine Autobiografie. Denn: „Die Leute kennen mich als Catwalk-Trainer, aber ich habe eine andere Seite.“ Und so geht es in seinem Buch „Hola Chicas!“ auch kaum ums Showgeschäft, sondern um den langen, steinigen Weg dorthin.

Schon als kleiner Junge will der gebürtige Kubaner erkannt haben, dass er auf Jungs steht – und lieber tanzt, als Fußball zu spielen: „Mit vier Jahren wollte ich Ballett machen, mein Vater wollte das nicht“, erzählt der temperamentvolle Latino. Tanzen habe ihn sein ganzes Leben lang begleitet: „In Kuba wird sowieso überall getanzt, auf der Straße, einfach so.“ Da muss er sich in seinem neuen Jury-Job bei „Let’s Dance“ (ab 5. April auf RTL), der Promi-Recycling-Show, in der unter anderem Ex-„Bachelor“?Paul Janke (31), „GZSZ“-Schönheit Sila Sahin (27) oder „Mini-Playback-Show“-Urgestein Marijke Amado (59) mittanzen, also um seine Kompetenz keine Sorgen machen. Oder?

„Natürlich kann ich Salsa, Rumba, Samba oder Mambo. Aber das, was hier als Latein- und Standardtanz definiert ist, ist anders als das, was wir in Kuba tanzen.“ Darum hat González zur Vorbereitung noch Tanzunterricht genommen: „Ich darf meine Hüften und meine Schultern nicht so viel bewegen. Für mich ist das Mord“, erzählt er lachend.

Seine Homosexualität musste er als Jugendlicher in Kubas Macho-Gesellschaft verstecken, in Deutschland kann er sich frei fühlen. Dennoch soll sein Buch auch eine Mahnung sein, sagt der Wahl-Hamburger, der ohne High-Heels nicht aus dem Haus geht: „Wir leben in einer sehr toleranten Gesellschaft, aber wir müssen uns noch verbessern im Umgang mit Homosexualität!“

Dass auch der neue Papst Franziskus sich gegen die Homo-Ehe ausspricht, habe er allerdings „erwartet“: Seine Großmutter, die seine Neigung als Erste bemerkte, war „eine sehr, sehr katholische Frau. Aber sie hat immer gesagt: ,Gott liebt dich, wie du bist, aber die, die da sitzen und das Sagen haben, sind auf dem falschen Platz.‘“ González’ Motto: „Ich brauche keine Institutionen und keinen Papst, sondern die Liebe von meiner Familie!“

Sonnabend stellt González sein 302-Seiten-Werk „Hola Chicas!“ (Heyne 9,99 Euro) von 13 bis 15 Uhr bei Hugendubel in der Ernst-August-Galerie vor und gibt Autogramme. Der Eintritt ist frei. lz

Mirjana Cvjetkovic 22.03.2013
Nora Lysk 18.03.2013
Mirjana Cvjetkovic 18.03.2013