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Leben in Hannover „Sombra“ im GOP mit 2G: Diese Show spielt mit Licht und Schatten
Hannover Leben in Hannover

„Sombra“ im GOP mit 2G: Diese Show spielt mit Licht und Schatten

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14:56 27.10.2021
Virtuos: Die Ukrainerin Helena Lehmann präsentiert eine sinnliche Mischung aus Pole-Dance und Akrobatik.
Virtuos: Die Ukrainerin Helena Lehmann präsentiert eine sinnliche Mischung aus Pole-Dance und Akrobatik. Quelle: Ilona Hottmann
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Hannover

„Sombra“ heißt Schatten, und dunkle Zeiten erlebten Veranstalter zuletzt reichlich. Nach der Absage des Wintervarietés im vergangenen Jahr freuen sich die GOP-Macher umso mehr auf die Premiere am 20. November in der Orangerie. „Es ist ein großes Glück für uns, wieder für Publikum spielen zu dürfen“, sagte Werner Buss, künstlerischer Direktor der GOP-Entertainment-Group, bei der Präsentation der neuen Show „Sombra“.

„Wir sind sehr gut vorbereitet, unser Konzept steht“, betonte Buss. Nur von Covid-19 genesene oder geimpfte Gäste dürfen die Vorstellung mit Künstlern aus aller Welt sehen, dafür entfallen Masken- und Abstandspflicht. Um die 465 Besucherinnen und Besucher pro Aufführung dürfen in die Orangerie. „Betriebswirtschaftlich ist das auch unabdingbar“, so der GOP-Chef.

Veranstalter und Wegbegleiter (von links): Dietmar Althof von der Schlossküche Herrenhausen, Kleines-Fest-Macher Harald Böhlmann, Künstlerin Helena Lehmann, GOP-Chef Werner Buss, Musiker Wolfgang Stute und Tourismus-Chef Hans Nolte bei der Vorstellung. Quelle: Ilona Hottmann

Es wird eine Show der Gegensätze. „Sombra“ zeigt Jonglage und Akrobatik, spielt mit Licht und Schatten, mit Elektro- und Live-Musik, mit klassischem und modernem Tanz. Auf einer aus weißen Würfeln zusammengesetzten Bühnenwand erzeugen Video- und Lichtdesigns ständig wechselnde Stimmungen. „Licht macht die Welt sichtbar, Schatten verleihen ihr Tiefe“, erklärte Regisseur Nikos Hippler, der von den Kanaren zugeschaltet war, seinen Ansatz.

Er hatte für das GOP bereits das Wintervarieté „Impuls“ konzipiert, das mit viel Getöse und Trommelwirbel arbeitete. „Diesmal betreten wir eine andere Welt“, kündigte Hippler an. „Es wird emotional, berührend, sinnlich.“ Die Musik komponierte er mit Gitarrist Wolfgang Stute. „Er macht den Unterschied“, schwärmte Buss von der Musik-Größe aus Hannover. „Wolfgang ist wie ein Gewürz, das sonst fehlt.“

Vielseitig: Akira Fukagawa aus Japan ist ein Diabolo-Jongleur. Quelle: GOP

Viele Wegbegleiter des Wintervarietés, das das GOP seit 18 Jahren aufführt, freuten sich nach der Zwangspause über die Fortsetzung. Tourismus-Chef Hans Nolte nannte Hannover „die Varieté-Hauptstadt Deutschlands“ und kündigte an, bundesweit für die Show werben. Auch Dietmar Althof von der Schlossküche Herrenhausen, die Menüs zu den Vorstellungen und ein Silvester-Special anbietet, zeigte sich erleichtert über den Neustart: „Es war nicht leicht in den letzten eineinhalb Jahren.“

Dass die Show „Sombra“, also Schatten, heißt, hat mit der Corona-Pandemie übrigens nichts zu tun. „Die Planungen laufen ja schon seit Jahren“, sagte Werner Buss. „Aber in dem Tal, durch das wir gegangen sind, habe ich Schwung geholt. Wir wissen, dass auf Schatten Licht folgt. Und mit dem Wissen halten wir die Dinge auch besser aus.“

Tanzakrobatik: Diego Salles aus Brasilien schwebt über den Dingen. Quelle: GOP

Die Show läuft vom 20. November 2021 bis 16. Januar 2022 in der Orangerie in den Herrenhäuser Gärten: im November Mittwoch bis Freitag ab 20 Uhr, Sonnabend ab 20 und Sonntag ab 17 Uhr, ab Dezember zusätzlich Sonnabend ab 17 und Sonntag ab 14 Uhr. Karten gibt es für 39 bis 88 Euro (Ermäßigungen für Kinder und Studierende). Vorverkauf in NP-Ticketshops (zum Beispiel Lange Laube 10) oder an der GOP-Kasse, Georgstraße 36.

Von Julia Braun