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Leben in Hannover Sie wagten sich in den Dschungel von ffn
Hannover Leben in Hannover Sie wagten sich in den Dschungel von ffn
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22:25 21.01.2014
Von Mirjana Cvjetkovic
IM DSCHUNGELFIEBER (von links): Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, Innenminister Boris Pistorius, „ffn“-Programmdirektorin Ina Tenz, Ministerpräsident Stephan Weil und Harald Gehrung, Geschäftsführer von ffn.
IM DSCHUNGELFIEBER (von links): Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider, Innenminister Boris Pistorius, „ffn“-Programmdirektorin Ina Tenz, Ministerpräsident Stephan Weil und Harald Gehrung, Geschäftsführer von ffn. Quelle: Rainer Droese
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Hannover

„Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Denkste - beim Neujahrsempfang von Radio ffn ist Dienstagabend keiner freiwillig gegangen! 500 Gäste hockten in Zeiten des Dschungel-Camps mal einen Abend nicht vorm Fernseher, sondern in den heiligen Hallen des Senders an der Stiftstraße.

Geschäftsführer Harald Gehrung (47) und Programmdirektorin Ina Tenz (42) hatten dafür gesorgt, dass niemand den Busch in Australien vermisste: Für Hartgesottene wurde Heuschrecke mit Kichererbsenpüree aufgefahren! Regionspräsident Hauke Jagau (52) genehmigte sich eine, mag es aber nicht, dass seine Söhne „Dschungel-Camp“ gucken: „Sie sollen sich nicht an der Erniedrigung anderer ergötzen.“ Andere trauten sich nur an Straußenterrine mit Baumtomaten-Chutney und Amazonaswels mit Kokossauce. Und für Weicheier gabs Cheeseburger und Hähnchennuggets.

Wie sind die Radioleute nur auf den „Quatsch“ gekommen? Das fragte sich Gehrung in seiner Ansprache in Anbetracht auf die vielen lokalen Themen in Stadt und Land des vergangenen Jahres auch. „Stichwort Krümelmonster, der Diebstahl des Aushängeschildes bei Bahlsen“ wäre auch eine Idee gewesen. Aber: „Dann hätten wir nur ein schmales Catering in Form von Butterkeksen anbieten können.“

Ex-FDP-Politiker Patrick Döring (40) hätte keine Angst, im Dschungel zu verhungern: „In der Not sage ich niemals ‚nie‘.“ Ministerpräsident Stephan Weil (55) witzelte bei seiner Ankunft: „Dschungel-Camp? Ich habe gelesen, da ist gerade ein Platz frei geworden.“ Politkollege und Innenminister Boris Pistorius (53) hat da mehr Berührungsängste und „würde gar nicht in den Dschungel gehen“. Na wenigstens hat es ihm im „ffn“-Dschungel gefallen.