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Leben in Hannover Rainer Aulichs abenteuerliche Reise nach Afrika
Hannover Leben in Hannover Rainer Aulichs abenteuerliche Reise nach Afrika
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12:17 14.02.2013
Von Andrea Tratner
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Hannover

Er ist erst seit drei Wochen unterwegs, hat aber schon so viel erlebt, dass er mit seinen Reiseberichten Bücher füllen könnte: Brauhaus-Gründer Rainer Aulich (56) will mit dem Geländewagen nach Südafrika, scheiterte aber bereits an der tunesisch-libyschen Grenze: Zweieinhalb „unvergessliche“ Tage saß er im Niemandsland zwischen beiden Ländern fest – trotz Visum. Die Grenzposten hatten offenbar Angst, dass der deutsche Tourist entführt werden könnte. Aufgeben kam nicht in Frage, Aulich disponierte um: Mit der Fähre nach Italien, weiter nach Griechenland, dort streiken aber die Fähren, Aulich nahm die Route durch Albanien aus. Aber: „Die Odyssee um das halbe Mittelmeer hat sich gelohnt“, schrieb Aulich in seiner Mail an die NP. Denn er ergatterte ein Ticket für die Fähre vom südtürkischen Hafen Iskenderun nach Port Said in Ägypten – die Einreise kostet 500 Dollar „Bearbeitungsgebühr“ und viel Geduld. Aulich schloss Freundschaft mit ebenfalls gestrandeten Schweizern und Briten und hisste die Hanöversch-Flagge am Auto: „Schließlich ist Rosenmontag!“ Eigentlich sind alle Zeitreserven für den Afrika-Trip aufgezehrt – zum Maschseefest will Aulich schließlich wieder in Hannover sein. „Jetzt darf nichts mehr schiefgehen. Wenn es einen Fußballgott gibt, dann muss es auch einen Reisegott geben.“