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Leben in Hannover Elke Jeinsen auf Heimatbesuch in Hannover
Hannover Leben in Hannover

Playmate Elke Jeinsen auf Heimatbesuch in Hannover

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09:33 23.12.2021
Gut gerüstet für die Weihnachtszeit: Elke Jeinsen freut sich auf die Feiertage mit der Familie.
Gut gerüstet für die Weihnachtszeit: Elke Jeinsen freut sich auf die Feiertage mit der Familie. Quelle: Nancy Heusel
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Hannover

Seit Jahrzehnten lebt sie am anderen Ende der Welt – und doch kehrt Elke Jeinsen (55) immer wieder gern nach Deutschland zurück. „Ich fühle mich nach wie vor als Deutsche und fühle mich zu meinem Heimatland hingezogen.“ Also ging es gerade mal wieder von Los Angeles an der Westküste Amerikas ins beschauliche Hemmingen in der Region.

Im Gepäck hatte die Frau, die es auf 19-mal aufs Cover des Männermagazins „Playboy“ und somit ins „Guinness-Buch der Rekorde“ schaffte, neben einer dicken Weihnachtsmütze die Hundedame Coco. Der Cavalier King Charles Spaniel ist schon seit neun Jahren an Jeinsens Seite. „Ich freue mich, die Feiertage im engsten Kreis der Familie zu verbringen“, erzählt sie auf dem heimischen Sofa. Mit Geschenken macht sie sich keinen Stress, „es gibt kleine Aufmerksamkeiten“. Am zweiten Feiertag steht ein Restaurantbesuch mit ihren Lieben an, traditionell kommt Gans auf den Teller.

Hat ihre Leidenschaft für die Küche entdeckt: Elke Jeinsen kocht seit Corona, diesen Kuchen hat sie allerdings gekauft. Quelle: Nancy Heusel

An so ein Gericht traut sich Elke Jeinsen noch nicht ganz heran – was noch nicht ist, kann aber noch werden: „Ich habe die Zwangspause aufgrund von Corona genutzt, um richtig kochen zu lernen“, erzählt sie und lacht. „Dabei liebe ich es so sehr auszugehen und in Restaurants zu essen.“ Vorgeknöpft hat sie sich Rezepte ihrer Mutter Rosemarie, „außerdem habe ich die asiatische Küche für mich entdeckt“. Mit ihrer neuen Leidenschaft hat die 55-Jährige einiges vor. Der „Tutti Frutti“-Star von einst (sie war die Erdbeere) plant eine professionelle Küchenshow am heimischen Herd, will die Videos mit ihrer Koch-Expertise im Netz veröffentlichen. „Im Januar soll es losgehen, ich bin noch auf der Suche nach einem Namen für die Show.“

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Zu Hause in Hemmingen: Elke Jeinsen (links) mit NP-Redakteurin Mirjana Cvjetkovic. Quelle: Nancy Heusel

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Jeinsen neu erfindet. Zuletzt hat sie unter der kalifornischen Sonne für den exklusiven „Equinox Sports Club Los Angeles“ als Personal Trainerin gearbeitet. Ihr sportliches Know-how hat sie an der „National Academy of Sports Medicine“ erlernt, dort bildet sie sich regelmäßig weiter. Sie ist etwa „Senior Fitness Specialist“, hat Zertifikate für Gruppentrainings erlangt, aktuell spezialisiert sie sich auf Gewichtsreduzierung.

Sie selbst hat das nicht nötig, ist topfit und präsentiert sich drahtiger denn je. „Ein Kilo habe ich hier schon zugenommen“, sagt sie und lacht. Richtig viel Gelegenheit Sport zu machen, hat Jeinsen nicht, „zumindest eine Übung am Tag bekomme ich aber hin“. Gesagt, getan: Auf dem Wohnzimmerboden geht sie gekonnt in den Unterarmstütz, hält eine Minute lang die Körperspannung – von Zittern und Schlappmachen keine Spur.

Fit wie ein Turnschuh: Elke Jeinsen liebt das Posieren für Fotos nach wie vor. Quelle: Nancy Heusel

„Normalerweise bin ich morgens um acht schon im Fitnessstudio und mache Yoga, Boxen oder Fitness“, erzählt die Frau, die in Karate sogar einen braunen Gürtel hat, von ihrem Alltag in Beverly Hills. Pandemiebedingt konnte sie keine Kurse mehr geben. Geld kam trotzdem rein, sie bekommt immer noch viele Anfragen für Autogramme mit Widmung und Herzchen, Fans rund um den Globus bezahlen dafür. Besonders gefragt sind Bilder im sexy knallroten Badeanzug, sie hat in „Baywatch“ mitgespielt.

Schwelgt in Erinnerungen: Elke Jeinsen mit einem ihrer unzähligen Alben, die sie hat. In ihrer Karriere hat sie um die 800 Zeitungsartikel gesammelt. Quelle: Nancy Heusel

Wann es für sie wieder zurück in die Staaten geht, weiß Elke Jeinsen noch nicht so genau. Fakt ist: Sie bleibt etwas länger, „bestimmt drei Monate“. Zeit, die die „Miss Hannover“ von 1986 insbesondere mit ihrer Mama, Bruder Thomas und dessen Frau Claudia sowie Freunden verbringen möchte. Zu klein wird Hemmingen ihr nicht, „ich liebe den Ort und die Leute hier“. Was definitiv auf ihrer To-do-Liste steht, ist ein Besuch in ihrem Lieblingsrestaurant, dem „Bacchus“. Wer weiß, vielleicht staubt sie auch da irgendein Rezept für ihr nächstes Vorhaben ab.

Von Mirjana Cvjetkovic