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Leben in Hannover Modestudenten zeigen nackte Haut
Hannover Leben in Hannover Modestudenten zeigen nackte Haut
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10:34 05.02.2013
Viel nackte Haut gab es bei der dritten Werkschau der Modeschule M3 zu sehen.
Viel nackte Haut gab es bei der dritten Werkschau der Modeschule M3 zu sehen. Quelle: Behrens
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Hannover

Deborah Plümers Kollektion trug den verheißungsvollen Namen „Sacralité et Peché - kann denn Liebe Sünde sein?“. Die Outfits waren aus weißem Latex, gepaart mit weißer Spitze. „Extravagante, erotische Roben für den besonderen Gang zum Altar“, so beschrieb die Schöpferin ihre Kreationen. Die Tätowierungenmancher Models unterstrichen den Charme der „unschuldigen Braut, aus der eine sündhafte Diva wird“.

Noch mehr Tätowierungen sah man bei Sandra Feldbaumers Kollektion „Trial and Error“. Jedes Model war mehrfach gestochen - mit Farbe oder für Piercings. Die hellen Kleider waren zwar zumeist durchsichtig, aber trotzdem tragbar für den Alltag. Die Schuh-Auswahl - von derben Schnürstiefeln bis zu trendigen Turnschuhen - verschaffte den Looks zusätzliche Lässigkeit.

Bei den Roben aus gerüschtem rosa Satin von Kristina Heinert wäre Barbie neidisch geworden. Angelehnt an die Religionsgemeinschaft der Amish People, zeigte die Kollektion von Bithja Vujcic, dass raffinierte Schlichtheit jeder pompösen Inszenierung die Schau stehlen kann. Kuschelig wurde es bei Lena Dickel: „Fassade“ heißen ihre Wollkreationen. Ein Trost, falls ihre Hände vom vielen Stricken und Nähen wund geworden sein sollten: Es hat sich gelohnt.

Eva-Maria Weiß