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Leben in Hannover "Mein Leben ist spannend genug"
Hannover Leben in Hannover "Mein Leben ist spannend genug"
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12:59 14.04.2015
Von Mirjana Cvjetkovic
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Hannover

Hatten Sie als Kind einen Spitznamen?
Nicht wirklich. Dafür ist der Vorname Doris offenbar schlecht geeignet.

Wovor haben Sie sich als Kind am meisten gefürchtet?
Davor, dass meinen Eltern oder meinem Bruder etwas passieren könnte

Was war als Kind Ihr Lieblingsbuch?
„Verlassene Hütten im Koti-Tal“, ein Abenteuerroman, der im russisch-finnischen Grenzgebiet spielt.

Der erste Kuss – wissen Sie, wo der Mann heute steckt?
Ja.

Das erste eigene Geld: Womit haben Sie es verdient?
Ich habe in den Ferien in einem Rot-Kreuz-Altersheim in der Kreisstadt Donauwörth als Putzhilfe gearbeitet.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?
Für Interrail-Bahn-Tickets, mit denen ich dann durch Europa gereist bin.

Wofür würden Sie Ihre letzten 50 Euro ausgeben?
Wenn ich wüsste, dass es die letzten 50 Euro sind, die ich jemals ausgeben würde, wäre mir das Geld in dem Moment voraussichtlich völlig unwichtig.

Wenn Sie einen Tag eine Filmfigur sein könnten, welche wäre das?
Mein Leben ist spannend genug.

Welcher Mensch der Zeitgeschichte hat Sie am meisten beeindruckt?
Ich habe einige beeindruckende Menschen kennengelernt und kann da gar kein Ranking aufstellen.

Was ist das Mutigste, was Sie je getan haben?
Drei Kinder zu bekommen.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?
Auf der niedersächsischen Nordseeinsel Borkum, da kann ich mich am besten erholen.

Und in welches Land wollen Sie unbedingt noch reisen?
Kambodscha.

Mit wem würden Sie gerne mal einen Kaffee trinken gehen?
Mit meinen Freundinnen, für die ich viel zu wenig Zeit habe.

Was mögen Sie an sich gar nicht?
Verrate ich nicht.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Blau.

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit?
Frühling, Sommer, Herbst.

Woran glauben Sie?
Immer noch an die Kraft der Nächstenliebe und des guten Willens.

Von welchem Gegenstand können Sie sich nicht trennen?
Seit Jahrzehnten begleiten mich zwei Reclam-Bände mit Gedichten von Brecht und Goethe, die ich mir als Teenager von meinem Taschengeld gekauft habe.

Wie oft benutzen Sie ihr Handy – außer, wenn es klingelt?
Täglich mehrere Stunden – als Arbeitsgerät.

Was haben Sie in der Küche immer vorrätig?
Nudeln, Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Butter, Öl, Käse.

Was würden Sie gerne im Handumdrehen lernen wollen?
Schreinern.

Wie ist es, in Hannover zu leben?
Ich empfinde es als Glück, in einer Stadt mit einer so hohen Lebensqualität zu leben.

Was war der erste Eindruck von Hannover?
Oh, als ich das erste Mal mit meinem Mann durch Hannover spazierte, gab es zum Beispiel noch die Aegi-Hochbrücke, unter deren Brückenpfeilern sich Abfälle sammelten. Damals gab es schon einige Schmuddelstellen, die in Laufe der vergangenen Jahre entfernt wurden. Positiv fiel mir gleich auf, wie grün die Stadt ist, mir gefielen der tolle Zoo, der Maschsee. Ich hab mich auch sofort in die Herrenhäuser Gärten verliebt.

Und der zweite Eindruck?
Wer die Menschen kennengelernt hat, mag nicht mehr weg.