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Leben in Hannover Mathias Osada will Mister Germany werden
Hannover Leben in Hannover Mathias Osada will Mister Germany werden
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01:18 05.12.2014
Von Mirjana Cvjetkovic
TRAUMKÖRPER: Mathias Osadamacht für die NP Sit-ups auf dem Parkett.
TRAUMKÖRPER: Mathias Osada macht für die NP Sit-ups auf dem Parkett. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Er hat sich zwar schon für die Arbeit fertig angezogen (schneeweißes, gut sitzendes Hemd, dunkle Anzughose), aber für die NP wirft sich Mathias Osada (28) gern noch einmal in die Sportklamotten. Na, sagen wir: in seine Sporthose, mehr braucht Mister Niedersachsen nicht, um ein paar Liegestütze und Sit-ups im Wohnzimmer zu machen. Bretthart! Nicht nur der Parkettboden - auch seine Bauchmuskeln, das muss man dem Blondschopf lassen.

„Derzeit gehe ich fünfmal in der Woche ins Fitnessstudio“, erzählt der 26-Jährige beim NP-Hausbesuch in der List. Der Single ist gerade in die 94-Quadratmeter-Wohnung im vierten Stock gezogen - hübsch eingerichtet ist sie schon, der Feinschliff soll noch folgen. Aber dafür hat Osada aktuell nicht besonders viel Zeit: Er ist emsiger und erfolgreicher Verkäufer bei BMW und bereitet sich außerdem fürs Trainingscamp in Ägypten vor. Mit seinen Konkurrenten aus den anderen Bundesländern wird der 28-Jährige ab morgen im Luxusresort Kempinski Soma Bay gecoacht, um bei der Wahl zum Mister Germany am 13. Dezember in Linstow bei Rostock gut anzukommen.

„Ein, zwei Jungs kenne ich schon“, erzählt Osada von Begegnungen mit seinen Mitstreitern Alexander Mauksch (33, Mister Bremen) oder Alexander Weuthen (29, Mister Nordrhein-Westfalen). Vergleichen mag Osada sich nicht - jedenfalls nicht, wenn es um die Optik geht. Denn er weiß: „Es kommt aufs Gesamtpaket an.“ Deshalb lässt sich Mister Niedersachsen von seiner Friseurin inspirieren, spricht mit seinen Kumpeln („Die sind ehrlich zu mir“) und lässt sich in Sachen Outfit beraten. Den Anzug, den er bei der Mister-Germany-Wahl tragen möchte, lässt er sich in der Stadt maßanfertigen.

Was glaubt er, wie er abschneiden wird? „Die sind alle auf einem hohen Level“, sagt er ganz diplomatisch, „aber mein Ziel ist es, Niedersachsen positiv zu vertreten.“ Der 28-Jährige wirkt glaubhaft, wenn er sagt, dass er mit seiner Natürlichkeit punkten möchte und das Ganze aus Spaß mitmacht. Wird er denn seit seinem Sieg bei der Wahl zum Mister Niedersachsen mehr von Mädels erkannt und angesprochen? „Frauen sind sehr geschickt“, erzählt er und lacht. Denn auch wenn sie ihn nicht plump auf den Titel ansprechen wollen, passiere es eben doch öfter.

Osada findet aber, dass er sich nicht verändert hat, seitdem er sich „schönster Mann des Bundeslandes“ nennen darf: „Ich habe versucht, genauso zu bleiben, wie ich bin, meine Freunde können auf mich zählen, und sonntags fahre ich immer noch zu meinen Eltern Gabriela und Heinrich nach Bückeburg zum Mittagessen.“ Die und Schwester Joanna (35) sind auch mächtig stolz auf das jüngste Familienmitglied: „Für sie war es auch eine Überraschung, ich hatte gar nicht erzählt, dass ich mitmache.“

In den vergangenen Wochen hat Osada viel trainiert, „ich hoffe, dass ich gut vorgesorgt habe“, sagt er lachend, als er auf seinen durchtrainierten Oberkörper blickt. Wir sagen: definitiv! Schwer dürfte ihm das nicht gefallen sein, schließlich war er schon immer sportlich, war Triathlet und ist im Radsportverein locker 20 000 Kilometer im Jahr gefahren. Dafür reicht es heute nicht mehr, das Hobby ist „viel zu zeitintensiv“.

Wenn er tatsächlich Mister Germany werden sollte - und das hoffen wir sehr -, dann wird er seine Zeit noch viel besser einteilen müssen: „Mal gucken, ich bin da ganz entspannt.“

www.missgermany.de