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Leben in Hannover Kunze räumt mit Wulff-Gerüchten auf
Hannover Leben in Hannover Kunze räumt mit Wulff-Gerüchten auf
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10:47 27.09.2012
Mit einem Küsschen begrüßte Alt-Bundspräsident Christian Wulff seine Frau Bettina nach ihrer Rückkehr von den Paralympics in London.
Mit einem Küsschen begrüßte Alt-Bundspräsident Christian Wulff seine Frau Bettina nach ihrer Rückkehr von den Paralympics in London. Quelle: dpa
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Hannover

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Bunte" tritt der erfolgreiche Musiker erstmals Gerüchten entgegen, die in den vergangenen Wochen die Runde machten und auch von Medien aufgegriffen wurden. Es hieß, die ehemalige First Lady Bettina Wulff (39) wolle sich von ihm trennen.

Kunze tritt dem entschieden entgegen: "Ich kann überhaupt keine Trennungsabsichten erkennen." Hannover sei eine schlimme Gerüchteküche geworden. Er habe jedoch nicht den Eindruck, "dass Christian in der Hinsicht etwas quält."

Nahrung hatten diese Spekulationen dadurch erhalten, dass Bettina Wulff in ihrem vor wenigen Wochen erschienenen Buch "Jenseits des Protokolls" viel über sich und wenig Mitfühlendes über ihren Mann geschrieben habe. Kunze betonte, Wulff sei mit dem Buch einverstanden gewesen. Es habe für Bettina "einen Befreiungsschlag" bedeutet.

Auch für das hagere Erscheinungsbild des Ex-Präsidenten findet Kunze im Gespräch eine Erklärung: "Das liegt daran, dass er so konsequent joggt. Seine Art, sich selbst Luft zu machen", zitiert "Bunte" den Sänger. Wulff plane keine Rückkehr in die Politik, sondern orientiere sich Richtung Wirtschaft. Privat habe der ehemals erste Mann im Staat ein neues Hobby entdeckt: Er lerne jetzt vieles über die Geschichte des Blues und Folk. Sein Lehrer: der Liebessong-Dichter Kunze. Glaubt man seinen Worten, so scheint die Welt in Großburgwedel, dem privaten Wohnort der Wulffs, in Ordnung zu sein.

Nach dem Rücktritt Wulffs hatte Kunze in der ARD-Sendung "Günther Jauch" bereits offen über seinen Freund gesprochen und darüber informiert, dass der TV-Auftritt des Sängers mit dem ehemaligen Staatsoberhaupt abgesprochen sei.