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Leben in Hannover Krause weiß: „Hannover kann feiern!“
Hannover Leben in Hannover Krause weiß: „Hannover kann feiern!“
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22:17 07.07.2014
Von Mirjana Cvjetkovic
KOMMT: Heino singtbei „Hannover Olé“.
KOMMT: Heino singtbei „Hannover Olé“.
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Hannover

Herr Krause, Glückwunsch zu Ihrem Erfolg mit dem Song „Schalala nach Hause“ mit „ffn“-Moderator Jan Zerbst. Kann es sein, dass das Duett so gut ankommt, weil ihr am gleichen Tag Geburtstag habt?

Ja, wahrscheinlich (lacht). Wir wurden bei der Geburt getrennt. Ich weiß zwar nicht, wo Jan die zehn Jahre nach meiner Geburt geblieben ist, aber wir sind definitiv eineiige Zwillinge. Und wir haben am längsten Tag des Jahres Geburtstag. Schön.

Wieso funktionieren banale Lieder eigentlich oft so gut?

Als ich „Schalala nach Hause“ das erste Mal gehört habe, wusste ich gleich: Der Song hat Hit-Potenzial. Der ist ganz einfach gehalten, so muss Partymusik ja auch sein. Die Musik muss nicht intellektuell sein, sondern muss im Ohr bleiben - auch nach 30 Bier. Unsere Nummer ist klasse, ich habe gleich gesagt, da mache ich mit, es wäre schade, wenn er verpufft. Da hatte ich einen richtigen Riecher (lacht).

Sie sind großer Fußball-Fan. Wo haben Sie bisher die Spiele gucken können?

Also: Das erste Spiel gegen Portugal habe ich in meinem Heimatort geguckt, ein Freund hat seine Garage umfunktioniert, Public Viewing mit Beamer, Bier und Würstchen. Beim zweiten Spiel war ich unterwegs, da hatte ich mit 25 000 Leuten Public Viewing. Spiel Nummer drei habe ich mit der Familie zu Hause gesehen. Und beim unsäglichen Achtelfinalspiel war ich auf Mallorca. Aber ich bin froh, dass ich überhaupt gucken kann. 2006 war das ganz anders, das ist die WM an mir quasi spurlos vorübergegangen, weil ich nur unterwegs war.

Im Sommer müsste ja bei Ihnen Hochsaison in Sachen Auftritte sein. Wo sind Sie außer bei „Hannover Olé“ denn noch so unterwegs?

Eigentlich ist bei mir immer Hochsaison, ich bin ein Ganzjahreskünstler: von Mai bis September auf Mallorca, auch während der Oktoberfeste bin ich dauernd unterwegs. Letztes Jahr hatte ich zu der Zeit in einem Monat 42 Auftritte.

Unser Schützenfest kennen Sie ja auch längst. Sind die Hannoveraner ein gutes Publikum?

Hallo? Eine Stadt, die das größte Schützenfest der Welt hat, da muss man doch gar nicht diskutieren, ob ihr feiern könnt! Das ist der Beweis.Ich habe auch schon ordentlich in Hannover gefeiert: Da gab es mal eine Disko am Hauptbahnhof, das Max, oder so? Dann bin ich schon im berühmt-berüchtigten Capitol aufgetreten, kenne die Bierbörse und den Schlagermove bei euch.

Was für Musik hört Mickie Krause eigentlich privat?

Da ich ein Kind der 80er bin, mag ich The Police, Peter Gabriel und höre sehr gerne Simple Minds. Ich bin Fan der ersten Stunde von Coldplay, mag die Editors. Ich gebe auch neuen Bands eine Chance. Kurzum: Privat höre ich keinen Schlager. Wenn ich den ganzen Tag Schlagermusik höre, muss ich das nicht noch in meiner Freizeit machen (lacht).