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Leben in Hannover Hola! Hier lacht der Sommer
Hannover Leben in Hannover Hola! Hier lacht der Sommer
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13:01 24.05.2014
Von Mirjana Cvjetkovic
MACHEN VORFREUDE AUF DEN SOMMER:Mediterran siehts bei Sascha Pierro(Mitte) im Gartenaus. Christian Fleps(links) und DominikDecker gefällt es auch.Fotos: Wilde (1), privat
MACHEN VORFREUDE AUF DEN SOMMER:Mediterran siehts bei Sascha Pierro(Mitte) im Gartenaus. Christian Fleps(links) und DominikDecker gefällt es auch.Fotos: Wilde (1), privat Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Sie hatten sich zurückgezogen, über Wochen hinweg gab es so gut wie gar kein Lebenszeichen von den Jungs von Marquess. Aber jetzt, auf die Minute genau zum Stelldichein mit dem sommerlichen Wetter, melden sich Sascha Pierro (42), Christian Fleps (42) und Dominik Decker (45) zurück: mit neuer Single, neuer Platte, aber gleichbleibendem mediterranen Sound und gewohnt guter Laune.

„Favoritas“ heißt die Scheibe (kommt am 6. Juni in den Handel), „ein Album ganz nach unserem eigenen Geschmack“, betont Sänger Pierro im Gespräch mit der NP. Der 42-Jährige hat auch seine Musik-Kompagnons auf seine Terrasse nach Ricklingen (hier lebt er ganz im Grünen mit seiner Dauerfreundin Annika) eingeladen. Und, wie ist das Album so? „Wir haben 14 Titel gecovert“, erklärt Decker, „da sind ganz traumhafte Originale dabei. Und jeder von uns kann etwas mit den Liedern verbinden.“

So landete zum Beispiel der Hit „El porompompero“ von Manolo Escobar († 82) auf dem Silberling. Für den Videodreh reiste das Trio auch in die Heimatstadt des Künstlers, ins spanische Almería nach Andalusien. „Passanten sind stehen geblieben und haben uns auf den Künstler und seinen Song angesprochen“, erinnert sich Frontmann Pierro.

Eine chillige Version von „Guantanamera“ findet sich ebenso wie „Bésame mucho“ (1941, „das hat Saschas Opa in Rom schon unter Balkonen gesungen“) und „Canción del mariachi“ (aus dem Soundtrack von „Desperado“ mit Antonio Banderas, 53). „Es hat sich schnell herausgestellt, welche Songs gut funktionieren“, weiß Fleps. „Wir sind an dem hängen geblieben, was wir geil finden.“

Die Jungs vertieften sich in die Originalversionen, bei den Aufnahmen fokussierten sie sich auf den gewohnten Marquess-Sound, „der zieht sich auch wie ein roter Faden durchs Album“, so Pierro. Und wie klingt der? „Nach mediterranem Lebensgefühl“, sagt Decker, „nach vielen Gitarren“, beschreibt Fleps, „akustischer als je zuvor“, vervollständigt Pierro.

Das Ganze könnte man eine Zeitreise durch die Epochen der spanischen und lateinamerikanischen Musik nennen, „so viele Hits hatten wir noch nie auf einem Album“, sagt Decker über die meist ohnehin schon bekannten Stücke und lacht.

Bald gehen die drei auf Promo-Tour, stellen bei Radiosendern ihr Album vor, spielen auf Festivals und beim NP-Rendezvous im Stadtpark, da gehören Marquess ja schon zum Inventar.

Wir ahnen bereits, aus welcher Richtung die Ohrwürmer des Sommers kommen dürften ...