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Leben in Hannover Traumhochzeit in Bückeburg – die Party ging bis sechs Uhr morgens
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Hochzeit von Fürst Alexander in Bückeburg: Party bis sechs Uhr morgens

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22:05 11.10.2021
Märchenhochzeit: Alexander und Mahkameh zu Schaumburg-Lippe im feierlich hergerichteten Festsaal.
Märchenhochzeit: Alexander und Mahkameh zu Schaumburg-Lippe im feierlich hergerichteten Festsaal. Quelle: Dröse
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Bückeburg

Auf eine Traumhochzeit folgte eine traumhafte Feier: Nach dem Ja-Wort in der Bückeburger Stadtkirche haben Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe (62) und Mahkameh Navabi (40) ihre Hochzeit am Abend auf Schloss Bückeburg gefeiert – ausgezeichnet, ausgelassen, ausschweifend.

Die Atmosphäre im Festsaal war atemberaubend: In der Mitte eine lange gedeckte Tafel, geschmückt mit Blumen und gigantischen Kerzenleuchtern, links und rechts runde Tische, an denen Stühle mit weißen Hussen standen, die Namen auf den Tischkärtchen handschriftlich in schwarzer Farbe notiert. Ab 20 Uhr trudelten die geladenen Gäste ein, nachdem sie sich von den Feierlichkeiten am Tage erholt und umgezogen hatten.

Großzügige Gäste: Trigema-Chef Wolfgang Grupp und seine Elisabeth spendeten für eine todkranke Bückeburgerin. Quelle: Dröse

Unter den ersten Gästen waren Philipp Rösler (48) und seine Ehefrau Wiebke (43). Für den früheren Vizekanzler und FDP-Bundesvorsitzenden war das so etwas wie ein Heimspiel, er ist in Bückeburg aufgewachsen: „Ich habe oft im Schlossgarten gespielt, habe hier mit 14 Jahren fliegen gelernt und bin einige Runden übers Mausoleum geflogen“, erzählte er. Seine Frau – sie ist am Universitätsspital in Zürich Oberärztin in der Klinik für medizinische Onkologie und Hämatologie – und er sind mit dem Fürstenpaar befreundet.

Freunde des Fürstenpaares: Wiebke und Philipp Rösler. Quelle: Dröse

„Er war immer für uns da, auch dann, als wir in die Schweiz gezogen sind“, so Rösler. Über das Paar sagte sie: „Die beiden sind auf der gleichen Wellenlänge.“ Die Röslers haben sich an einem Gemeinschaftsgeschenk beteiligt und für eine todkranke Bückeburgerin (49) gespendet. Sie ist alleinerziehend und leidet an Eierstockkrebs im Endstadium. Der Betrag geht an die beiden Kinder der 49-Jährigen.

Stimmungsvolles Drei-Gänge-Dinner: Erst zu späterer Stunde hatten die gut 300 geladenen Gäste an den Tischen Platz genommen. Quelle: Dröse

Um 20.25 Uhr wechselte das Brautpaar von den privaten Gemächern in Richtung Festsaal, es gab jede Menge Küsschen, Gratulationen, Komplimente für das Kleid der Braut. Als es um 21.16 Uhr „Achtung!“ hieß und sich wenige Augenblicke später die Flügeltüren zum Festsaal (433 Quadratmeter, Deckenhöhe 9,20 Meter, Deckenmalerei und rosafarbene Stuckmarmorsäulen) öffneten, schritt das Brautpaar hinein.

Meisterhafter Menü-Auftakt: So sahen die eingedeckten Tische im Festsaal aus. Quelle: Dröse

Hier hatten zuvor Schlosspersonal und Mitarbeitende des Mindener Caterers „Holland’s Gourmet Service“ perfekt eingedeckt, der erste Gang von drei (grüner italienischer Burrata-Salat mit Haselnussöl-Dressing) war bereits vorbereitet. Die „Aaaaahs“ und „Ooooohs“ beim Eintreten der Gästeschar galten zunächst jedoch dem pompösen Raum – viele zückten das Handy und machten Fotos, ehe sie sich zum Essen setzten. Es gab noch Reh mit Rotkohl, Preiselbeeren, Pilzen, Serviettenknödel und Morchelcreme sowie Maronenmousse mit weißer Schokolade im Baumkuchenmantel und Vanille-Aprikosen-Päckchen.

Fürstenspross Donatus verlässt die Feier um sechs Uhr

Schick, schick: Donatus zu Schaumburg-Lippe fügt sich wunderbar ins Bild des feierlich bestückten Festsaals. Quelle: Dröse

Es wurde gegessen, getrunken, geklönt und getanzt – bis in die frühen Morgenstunden. Donatus zu Schaumburg-Lippe (27) schwärmte von einer „sehr lustigen Hochzeit“, die er selbst erst gegen sechs Uhr in der Früh verlassen hat. So soll es sein!

Von Mirjana Cvjetkovic