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Leben in Hannover Hannover feiert Media Night 2012 im Hugo`s
Hannover Leben in Hannover Hannover feiert Media Night 2012 im Hugo`s
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21:27 20.09.2012
Von Zoran Pantic
Mehrere hundert Medien-Menschen feierten im Hugo`s in Hannover.
Mehrere hundert Medien-Menschen feierten im Hugo`s in Hannover. Quelle: Körner
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Hannover

Mal ehrlich - früher war doch nicht alles besser. Früher gab es zum Beispiel keine Smartphones. Und so konnte man dem einen oder anderen Partygespräch nicht noch einen Extrakick geben, indem man durch einen schnellen Wisch Urlaubsbilder oder putzige Videos auf den Touchscreen zauberte. Heute ist das so, heute gehört das dazu - und deswegen feiert auch die Media Night immer digitaler.

Und so wurden den Gästen im Hugo’s im Ernst-August-Carree nicht nur kulinarische Spielereien aus der Maritim-Airport-Küche geboten, wie etwa Dönertaschen mit würzigem Seeteufel. Sie wurden auch ein bisschen in die digitale Welt entführt.

Thomas Düffert, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Mediengruppe Madsack, fühlte sich zwischen Touchscreens und iPads ganz wohl: „Bei Veranstaltungen, die ich mag, mache ich gerne Fotos mit meinem Smartphone. Da könnte ich die Gäste hier zur Not den ganzen Abend mit unterhalten.“ Er schwört auf „What’s App“: „Damit kommuniziere ich immer mit meinen Kindern und kann sehen, wie lange sie online sind.“

Aber auch die Politik denkt digital. Sozialministerin Aygül Özkan schwört auf ihr iPhone und eine Übersetzungs-App, Umweltminister Stefan Birkner kommt ohne seine App „24 Flight“ nicht aus: „Wir leben in einer Einflugschneise, da kann immer sehen, wer gerade drüberfliegt.“

Allerdings wurde die reale Welt auch durch die digitale ins Wanken gebracht. „Projection Mapping“ nennt sich eine aufwändige 3-D-Projektionstechnologie, mit der Gebäude bewegt, zerlegt und verfremdet werden.

Die Moderne hatte ins mondäne Ernst-August-Carrée Einzug gehalten - das stimmt schon. Trotzdem wurde bis zwei Uhr nachts auch ganz klassisch gefeiert. „Beruflich nutze ich die neuen Medien gerne, allerdings können sie ein wirkliches Gespräch nicht ersetzen, bei dem man sich in die Augen sieht“, sagte Ex-Messevorstand Klaus E. Goehrmann.