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Leben in Hannover Hannover: Zweite L'Osteria eröffnet
Hannover Leben in Hannover Hannover: Zweite L'Osteria eröffnet
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22:02 11.12.2014
Von Mirjana Cvjetkovic
Quelle: Rainer Droese
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Hannover

Bagger bahnten sich den Weg durch den Matsch vor der Tür, Reinemachefrauen wischten emsig den Boden und saugten den roten Teppich: „Wir haben ja noch ein paar Stunden.“ Diesen Satz hat man gestern Mittag an der nagelneuen L’Osteria öfter gehört - da sah es in Teilen nämlich noch ziemlich wild aus, vor der Tür jedenfalls. Aber die Macher Jan Hausen (40, Betreiber beider Filialen in Hannover) und Friedemann Findeis (44, Gründer) sollten bis zur Megaeröffnung am Abend recht behalten, da war es weitestgehend tipptopp - und außerdem ja schon dunkel.

800 Gäste folgten dem Ruf der beiden Pizza-Könige trotz fiesen Schmuddelwetters an die Vahrenwalder Straße, gleich neben dem Wasserturm. Und die staunten beim Blick darauf, was aus dem alten Umspannwerk in den vergangenen sechs Monaten für ein Gastro-Schätzchen geworden ist. Eins, in das satte 5,5 Millionen Euro investiert wurden. „Sieht wirklich genial gelungen aus“, lobte Unternehmer Alexander Schreiber (43), der mit Gattin Svenja (43, in Hammer-Leggings und Glitzer-Oberteil) gekommen war. „Eindeutig Pasta“, verriet Sänger Marc Terenzi (36) sein Lieblingsessen. Kein Wunder, er ist ja halber Italiener, seine Mama stammt aus Neapel. Eine gute Dreiviertelstunde, schätzt Gunda Slomka (46), braucht man, um sich eine Portion Nudeln wieder abzutrainieren: „Wenn man gut trainiert ist, gehts schnell.“ Und das ist die Frau von Fußballtrainer Mirko Slomka (47, war nach 15 Minuten wieder weg, Gänseessen wartete) zweifelsohne.

„Wir sind extrem stolz“, betonte Gastgeber Hausen, der hier Herr über 45 Mitarbeiter („Wir sind wie eine Familie“), 212 Plätze drinnen und 220 draußen („Bis die ersten Sonnenstrahlen kommen, ist die fertig“), 780 Quadratmeter Gastronomiefläche, pralle Pizzen (45 Zentimeter Durchmesser), pikante Pasta und 100 Parkplätze ist. Der Mann hat im Imperium von Findeis (38 Läden bundesweit) mal ganz klein angefangen, „zuerst hat er mich Toiletten putzen lassen“. Gut drauf, die zwei, da nimmt man ihnen ihr Credo gern ab: „Wir nehmen uns nicht so ernst, unsere Mitarbeiter und Gäste sind wichtiger.“