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Leben in Hannover Darum setzt „Lieblingsbar“-Chef Manuel Mauritz auf Korn
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Hannover: "Lieblingsbar" stellt Trendgetränk Korn vor

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10:00 29.10.2021
Konsequent regional: Manuel Mauritz von der „Lieblingsbar“ stellt den „Lieblingskorn“ vor.
Konsequent regional: Manuel Mauritz von der „Lieblingsbar“ stellt den „Lieblingskorn“ vor. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

„Cucumberland“, „Rossgoschen“, „Niemand“ – Hannover ist eine Gin-Hauptstadt, hier gibt es viele starke lokale Marken. Das erkennt auch Manuel Mauritz (32) von der „Lieblingsbar“ am Herrenhäuser Markt an – und setzte trotzdem auf ein ganz anderes Pferd bei der Entwicklung seiner ersten eigenen Spirituose. „Korn ist das Thema, das kommt“, findet er.

Die „Lieblingsbar“ setzt konsequent auf lokale Produkte auf der Speisen- und Getränkekarte. Ein Konzept, das vor allem in der Corona-Pandemie mit vielen Projekten für die 18 Auszubildenden noch intensiviert wurde. „Bei Gin kommen die Botanicals oft aus der ganzen Welt. Oder der Alkohol wird überregional eingekauft. Ich wollte ein Produkt, das zu 100 Prozent aus der Region stammt“, erklärt Mauritz.

Mauritz experimentiert mit Hardenberg Destillery am „Lieblingskorn“

Ein Jahr arbeitete er mit den Experten der Hardenberg Destillery an der Komposition: „Ein Cuvée aus Weizen und Gerstenmalz-Destillat“, ist dabei herausgekommen. Aber was ist mit dem plüschigen Image von Korn? Da winkt der 32-Jährige ab, er schwärmt lieber von den tollen Eigenschaften des bodenständigen Schnapses. Und von Kreationen wie „Espresso Martini”, für die Stöckener Bienen den Honig und lokale Röstereien die Bohnen liefern – und die der Korn dann zum Drink veredelt. „Korn ist ein Traum beim Mixen von Cocktails.“ Er hat dafür einen Vergleich: „Wodka ist Toastbrot, Korn ein tolles selbstgebackenes Brot.“

Am 1. November feiert das Bundesland Niedersachsen 75. Geburtstag. „Das passt prima“, sagt Mauritz über den zeitgleichen Start des „Lieblingskorns“ (14,90 Euro pro 0,7-Liter-Flasche). Seiner Heimatstadt sagt Mauritz übrigens eine große Zukunft voraus. Könnte daran liegen, dass die „Lieblingsbar“ erst vor wenigen Wochen von einer Jury zur „Bar des Jahres“ gewählt wurde. „Wir haben Berlin und Köln ausgestochen, diesen Schwung nehmen wir jetzt mit“, sagt er selbstbewusst. „Ich glaube, dass Hannover noch viele Plus-Punkte in der Republik sammeln kann.“

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Von Andrea Tratner