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Leben in Hannover Freude auf Ferien: McAllister im Interview
Hannover Leben in Hannover Freude auf Ferien: McAllister im Interview
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06:16 02.07.2012
Von Maren Weitz
Leinehertz-Moderator David Kollenda mit Ministerpräsident David McAllister.
Leinehertz-Moderator David Kollenda mit Ministerpräsident David McAllister. Quelle: Dethlefs
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Hannover

„Ich glaube, bin ein durchschnittlicher Fußballfan. Während der EM habe ich versucht, so viele Spiele wie möglich zu sehen“, sagt McAllister. Das er kein Experte ist, merkt man kurz darauf, als die nächsten Fragen für die Live-Sendung abgesprochen werden. Hilfesuchend wendet er sich an seinen Begleiter. „Was soll ich denn dazu sagen, wie das Spiel war?“ Man einigt sich schließlich darauf, dass die Deutschen gut gespielt, am Ende aber das Glück gefehlt hätte.

Euphorie kommt auf, als David McAllister einen Blick auf die Playlist wirft. „Um 8.18 Uhr spielt ein Lied von meiner Lieblingsband. Toll!“ Und plötzlich ist er in seinem Element. Er fängt an, seine Hüften zu bewegen. Erzählt, wie er nach London zu Konzerten von Madness geflogen ist und auf dem Flughafen übernachtet hat. Alles noch vor seiner Zeit als Ministerpräsident. Der 17-jährige Moderator David Kollenda nutzt die Begeisterung seines Gegenübers und schmeißt das geplante Programm kurzerhand um. „Können Sie etwas dazu sagen, wenn wir auf Sendung sind“, fragt Kollenda. Und McAllister kann. Das Gespräch kommt ab von den Fragen zum Turbo-Abitur und Gesamtschulen. McAllister outet sich als Ska-Fan. „Besonders die Stücke aus den späten Siebzigern bis zum Anfang der Achtziger sind meine Vorliebe“, so der Landesvater, der dann seine Lieblingsband anmoderieren darf. „Madness mit My Girl“, sagt McAllister mit einem Strahlen und der Ton im Studio wird aufgedreht.

Dieser Start in einen arbeitsreichen und langen Tag, der erst gegen Mitternacht in Berlin mit der Verhandlung um den Fiskalpakt endet, macht McAllister sichtlich Spaß. Doch auch auf die anstehenden Ferien freut er sich. „Ich bin froh, wenn ich im Urlaub mal Zuhause sein darf. Wir haben einen Strandkorb in Cuxhaven, vielleicht geht es da hin“, so der Landesvater. Welche Musik dann auf der Fahrt im Auto gespielt wird, dürfte feststehen...