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Leben in Hannover Bator: „Nie bequeme Wege gewählt“
Hannover Leben in Hannover Bator: „Nie bequeme Wege gewählt“
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15:25 03.05.2015
Von Mirjana Cvjetkovic
Quelle: dpa
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Hatten Sie als Kind einen Spitznamen?

Nein, echt nicht! Später kam dann „Märkchen“. Wenn meine Frau mich ärgern will, nennt sie mich so.

Wovor haben Sie sich als Kind am meisten gefürchtet?

Ganz ehrlich: vor Einbrechern, die sich in die Wohnung schleichen und vor meinem Bett stehen. Das hat sich leider bis heute auch nicht geändert.

Was war als Kind Ihr Lieblingsbuch?

„Momo“ von Michael Ende.

Wer hat Sie aufgeklärt? Und wie?

Die „Bravo“ und Freunde (lacht).

Der erste Kuss - wissen Sie, wo die Frau heute steckt?

Das war hinter der Schule, nach einer Party. Ich habe keine Ahnung, was sie heute macht. Aber die Erinnerung zählt.

Das erste eigene Geld: Womit haben Sie es verdient?

Mit 13 Jahren habe ich Supermarktprospekte austragen, später während der Sommerferien als Dachdeckergehilfe gejobbt. Mit 18 gings dann richtig los - als freier Mitarbeiter beim Radio.

Und wofür ausgegeben?

Für Schund und Schande. Später habe ich dann auch mal gespart und konnte mir nach dem Abitur ein Auto kaufen. Übrigens: Alles, was ich heute habe, habe ich mir selbst erarbeitet.

Wofür würden Sie Ihre letzten 50 Euro ausgeben?

Für meine Kinder.

Wenn Sie einen Tag eine Filmfigur sein könnten, welche wäre das?

Keine Ahnung. Vielleicht Fantomas?

Welcher Mensch der Zeitgeschichte hat Sie am meisten beeindruckt?

Es gibt nicht den „meisten“. Wissen Sie, dass mich eine Krankenschwester, die 30 Jahre Schichten schiebt, mehr beeindruckt als mancher Politiker?

Was ist das Mutigste, was Sie je getan haben?

Ich habe in meinem Leben nie bequeme Wege gewählt, ich brauchte oft Mut. Auch die Tagesschau zu verlassen, hat Überwindung gekostet.

Wo machen Sie am liebsten Urlaub?

Am Mittelmeer.

Und in welches Land wollen Sie unbedingt noch reisen?

USA, USA, USA!

Wann haben Sie das letzte Mal geweint?

Sage ich Ihnen nicht.

Mit wem würden Sie gern mal einen Kaffee trinken gehen?

Mit einem komplett gesunden Michael Schumacher.

Was mögen Sie an sich gar nicht?

Meine Ungeduld.

Was ist Ihre Lieblingsfarbe?

Dunkelblau.

Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit?

Frühling. Definitiv!

Was ist Ihr liebstes Gesellschaftsspiel?

Ich würde gerne richtig Skat spielen können.

Woran glauben Sie?

An mich.

Von welchem Gegenstand können Sie sich nicht trennen?

Von meinen Fahrrädern.

Wenn Sie eine Biografie schreiben würden, was wäre der Titel?

„Tour des Lebens - meine lange Reise zu mir selbst“.

Welche TV-Serie hat sie zuletzt begeistert?

Ich habe eine Schwäche für die ZDF-Krimiserie „Ein starkes Team“. Dafür sage ich auch ein Abendessen ab.

Wie oft benutzen Sie Ihr Handy - außer, wenn es klingelt?

Leider ständig. E-Mails, SMS, - ich wünschte, ich könnte darauf verzichten.

Was haben Sie in der Küche immer vorrätig?

Brot, Aufschnitt, Käse.

Was würden Sie gern im Handumdrehen lernen?

Fließend englisch zu sprechen.

Was glauben Sie: Wie sieht die Welt im Jahr 2065 aus?

Ich hoffe, dass vieles so bleibt, wie es ist. Aber auch, dass die Menschheit aus ihren Fehlern lernt.