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Leben in Hannover Mit diesen Ausflügen werden die Herbstferien tierisch spannend
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Ausflüge in den Herbstferien: Tolle Tierparks in und um Hannover

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13:47 13.10.2021
Feierstunde bei den Erdmännchen: Im Zoo Hannover gibt es auch Halloween-Events.
Feierstunde bei den Erdmännchen: Im Zoo Hannover gibt es auch Halloween-Events. Quelle: Zoo Hannover
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Hannover

Vögel beobachten, den Lebensraum der possierlichen Fischotter kennenlernen, auf Safari Löwen, Zebras und Giraffen entdecken: Wir haben tierische Tour-Tipps für Sie. Die Herbstferien können kommen!

Halloween im Zoo Hannover

Lange hat Anton um die Gunst von Pünktchen gebuhlt, doch die Wasserschweindame zeigte dem Bewerber die kalte Schulter. Erst als Anton sich zu einem stattlichen Männchen entwickelt hatte, klappte es mit dem Nachwuchs – am 29. August kamen im Erlebnis-Zoo Hannover fünf Mini-Wasserschweine zur Welt, sie sorgen nun für Trubel in der Anlage.

Auch in Yukon Bay gibt es viel zu erleben: Eisbär-Jungtier Nana tobt gerne durch die Wellen und kann aus der Unterwasserwelt gut beobachtet werden. Der Zoo ist unter 3G-Bedingungen geöffnet (gilt auch für Urwald- und Tropenhaus), die Sambesiboote fahren, Fütterungen und Tiervorstellungen finden regulär statt.

Wilde Tiere beobachten: Eisbär-Jungtier Nana nimmt gern ein Bad in Yukon Bay. Quelle: Zoo Hannover

Da das Kinderferien-Programm bereits ausgebucht ist, bietet der Zoo zusätzlich von 22. bis 26. Oktober täglich ab 16 Uhr einen dreistündigen Halloween-Workshop für Kinder von sieben bis zehn Jahren an. Gemeinsam mit den Scouts werden leuchtende Kunstwerke geschnitzt, Stockbrot geröstet, am Ende gibt es eine Rallye. Kosten: 39 Euro ohne Zoocard, 34 Euro mit Zoocard. Plätze müssen vorab gebucht werden.

Eintritt: 26,50 Euro, Kinder von drei bis fünf Jahren zahlen 14,50 Euro, bis 16 Jahre 18,50 Euro, bis 24 Jahren 20,50 Euro. Adenauerallee 1, Hannover-Zooviertel, Telefon 0511/280740. Geöffnet täglich von neun bis 18.30 Uhr, Einlass bis 30 Minuten vor Schließung.

Wilde Tiere im Serengeti-Park

Imposant: Löwen im Tierpark in Hodenhagen. Quelle: Serengeti-Park Hodenhagen

Hier geht man im eigenen Pkw oder mit einer Bustour auf Safari: 1500 freilaufende Wildtiere kann man im Serengeti-Park Hodenhagen beobachten, auf der Zehn-Kilometer-Strecke trifft man auf Löwen, Tiger, Geparden, Zebras, Giraffen, Nashörner und viele andere Tierarten. Auf einem 15 Hektar großen Insel-Areal kann man 200 Affen sogar ohne Käfigbarriere erleben, auch durch Gehege mit Alpakas, Kängurus, Ziegen und Eseln kann man laufen. Nach der Tierwelt kommt die Action: 40 Fahrgeschäfte, Speedbote, Quads und Trampoline warten im angegliederten Freizeitpark. An allen drei Ferienwochenenden gibt es Halloween-Aktionen.

Eintritt: 37, 50 Euro, ermäßigt 27,50 Euro. Nachmittagstickets ab 13.30 Uhr kosten 27,50 Euro, ermäßigt 17,50 Euro. Der Serengeti-Bus kostet je 6,50 Euro extra. Am Safaripark 1, Hodenhagen (etwa 55 Kilometer von Hannover), Telefon 05164/97990. Geöffnet täglich ab zehn Uhr, die Kassen schließen um 16 Uhr.

Vögel in Walsrode

Spannend: In der Freiflughalle kommen die Besucher den Vögeln ganz nah. Quelle: www.matthiasdahl.de

Kein Mangel an Superlativen: Der Weltvogelpark ist der weltweit Größte seiner Art, hier findet außerdem „Europas spektakulärste Flugshow“ mit Weißkopfseeadler und Andenkondor statt. In der gläsernen Vogelbabystation kann man viel über Aufzucht und Ernährung erfahren. Die Mitmachfütterungen bei den Tukanen, Pelikanen und Pinguinen entfallen unter Corona-Bedingungen, doch der Bummel auf eigene Faust über das 24 Hektar große Gelände entschädigt mit spannenden Erlebnissen. In der 3000 Quadratmeter großen Freiflughalle tummeln sich viele Arten. In der australischen „Toowoomba“-Halle erlebt man Loris, in einer Burgruine Uhus und Eulen, der „Jungle Trail“ ist Heimat für 80 exotische Arten. Ebenfalls ein Fest für die Augen ist die Garten- und Parkanlage.

Eintritt: 24, ermäßigt 18,50 Euro. Familienkarte 55 bis 77 Euro. Online-Tickets sind datumsgebunden! Am Vogelpark, Walsrode (60 Kilometer von Hannover), Telefon 05161/ 60440. Geöffnet täglich zehn bis 18 Uhr.

Wisente und Wölfe in Springe

Mit Auslauf: Im Springe Gehege lassen sich Wisente betrachten. Quelle: Thomas Hennig

In den „unsicheren Zeiten“ hat das Wisentgehege in Springe darauf verzichtet, Veranstaltungen durchzuführen, auch das traditionelle Hubertusfest entfällt. Der Besuch lohnt sich trotzdem – das 90 Hektar große Gelände ist die Heimat vieler Arten. Urwüchsige Wisente, quirlige Przewalskipferde, Braunbären, Fischotter, röhrende Damhirsche. Auf einem sechs Kilometer langen Rundweg kann man die Tiere in ihrem Lebensraum beobachten. Auf dem Falkenhof zeigen in den Ferien dreimal täglich Falken, Adler und Eulen ihre Flugkünste, die Show trägt den Titel „Tiergarten mit Bildungssiegel“. Interessant ist auch das Wolfsprojekt, von dem Matthias Vogelsang zweimal täglich den Besuchern berichtet – vier Timberwölfe und zwei Polarwölfe leben mit Wisenten im Gehege.

Eintritt: Zwölf, ermäßigt acht bis 9,50. Jahreskarten für 40 Euro. Wisentgehege 2, Springe, Telefon 05041/ 5828. Geöffnet täglich neun bis 18 Uhr.

Fische im Sea Life

Tropisch: Im Sea Life fühlt man sich wie im Urlaub. Quelle: Sea Life

Unter der Kuppel des Regenwaldhauses gehen Piranhas auf Raubzug, über dem Tunnel durch das große Ozeanbecken ziehen Schwarzspitzenriffhaie ihre Bahnen, grüne Meeresschildkröten paddeln gemächlich durch das Wasser. Im Sea Life in Herrenhausen gibt es aber nicht nur exotische Wasserwelten zu entdecken – auch die Leine ist eine artenreiche Heimat, hier lernt man die Gelbbauchunke und Flusskrebse kennen. Aufregend für kleine Besucher: Im Entdeckerbecken kann man fühlen, wie Putzergarnelen arbeiten, wie die Haut eines Seesterns beschaffen ist. Am „Krabbeltisch“ geht das auch mit Insekten wie Tausendfüßler und Gespensterschrecken.

Eintritt: Tickets kann man ausschließlich online für bestimmte Zeitfenster buchen, es gilt die 3G-Regel. Sie kosten 17,50, ermäßigt 14 Euro. Herrenhäuser Straße 4a, Hannover, Telefon 0180/666690101. Geöffnet in den Ferien täglich zehn bis 18.30 Uhr.

Schmetterlinge in Steinhude

Prächtig: Bis zu 40 Falterarten sind in Steinhude zu sehen. Quelle: Schmetterlingsfarm

Die Saison geht dem Ende zu, die Schmetterlingsfarm in Steinhude macht ab 1. November Winterpause. Derzeit flattern etwa 250 tropische Falter aus Südamerika, Afrika und Asien zwischen exotischen Pflanzen wie Orchideen, Hibiskus und Passionsblumen. In der „Puppenstube“ kann man in den Morgenstunden (bis etwa 13 Uhr) beobachten, wie die Schmetterlinge schlüpfen. Bis zu 40 verschiedene Arten sind im Steinhuder Biotop zu Hause, derzeit kann man auf jeden Fall Himmelsfalter, Atlasspinner und Weiße Baumnymphe entdecken. Im angrenzenden Insektenmuseum lernt man außerdem Käfer, Spinnen, Schrecken und Skorpione kennen. Es gibt Wissens-Rallyes für drei Altersgruppen. Achtung: Unter Coronabedingungen werden maximal 25 Personen ins Gebäude gelassen.

Eintritt: 8, ermäßigt 5,50 Euro. Am Knick 5, Steinhude, Telefon 05033/ 9394 51. Geöffnet ist täglich von 11 bis 17 Uhr.

Otter in Hankensbüttel

Possierlich: Bei den Schaufütterungen kann man Otterdame Lulu aus nächster Nähe erleben. Quelle: Aktion Fischotterschutz e.V., Jan Piecha

Fischotter sind possierliche Tierchen, in Hankensbüttel ist ihnen ein europaweit einzigartiges Naturerlebnis-Zentrum gewidmet. Und ihren Verwandten aus der Familie der Marder: Dachse, Hermeline, Steinmarder, Iltisse, Nerze, Minke und Baummarder. Auch sie haben hier eine Heimat: Otterhunde sind eine vom Aussterben bedrohte Hunderasse. Das Freigelände in der Südheide bei Gifhorn ist sechs Hektar groß, das barrierefreie Wegenetz führt drei Kilometer durch den Lebensraum der Otter, bei 30 Schaufütterungen pro Tag erfährt man viel über diese Tiere. Für Kinder gibt es außerdem Spielplätze zum Klettern und Toben, interaktive Lerninstallationen, einen Seilgarten und eine Seilfähre über den Isenhagener See.

Eintritt: Elf Euro, ermäßigt sechs bis 9,50 Euro. Sudendorfallee 1, Hankensbüttel (80 Kilometer von Hannover), Telefon 05832/98080. Geöffnet bis 30. Oktober täglich 9.30 bis 18 Uhr, bis 30. November bis 17 Uhr.

Wölfe in Dörverden

Schauspiel: Im Wolfscenter kann man das Geheul der Tiere hören. Quelle: Archiv

Frank Faß wuchs in einer Jägerfamilie auf, er gründete das erste deutsche Wolfcenter in Dörverden 2010, nachdem er in Kanada mehrere Begegnungen mit wildlebenden Wölfen hatte. Seine Vision: Nach nordamerikanischem Vorbild über Wölfe und deren Rolle für Natur und Gesellschaft aufklären. Zwei große Ausstellungen setzen den Wolf in Relation zu Mensch und anderen Tieren. Auf dem 5,2 Hektar großen Gelände kann man fünf Gruppen von europäischen Grauwölfen, Hudson-Bay-Wölfen und Kanadischen Wölfen bei Führungen erleben. Am Ende wird gemeinsam mit den Tieren geheult! Es gibt ein Restaurant, ein Baumhaus-Hotel, Streichelzoo und Spielplatz.

Eintritt: 16,90 Euro, Kinder ab drei Jahren 9,40 bis 10,90 Euro (inklusive Führung und Schaufütterung). Kasernenstraße 2, Dörverden (Landkreis Verden, etwa 80 Kilometer von Hannover), Telefon 04234/94 31 10. Geöffnet in den Ferien täglich zehn bis 18 Uhr.

Von Andrea Tratner